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nüüd.berlin gallery

Sur la table, Gemälde

Anna Tunikova


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Anna Tunikova, Sur la table, 2020, Öl auf Leinwand, 90 x 90 cm

Ausstellungsdauer: 08.04.1 – 21.05.2022

Vernissage: Donnerstag, 07.04.2022, 18.00 Uhr


Sur la table


Die Galerie nüüd.berlin präsentiert ab dem 8. April 2022 Gemälde der 1994 in Sankt Petersburg geborenen und in Berlin lebenden Künstlerin Anna Tunikova. Unter dem Titel SUR LA TABLE zeigt die Malerin Arbeiten, die ihren Ausgangspunkt in archaischen Formen finden.

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Anna Tunikova, Dinner, 2021, Öl auf Leinwand, 160 x 120 cm

Die großformatigen Bilder von Anna Tunikova greifen Werkzeuge und andere Gebrauchsgegenstände in archetypischen Mustern auf. Tische, Stühle, eine Feuerstelle, einfaches Geschirr und Essbesteck bilden auf monochrom erdfarbenen Hintergründen die Sujets der Malflächen. Ein Tisch, der eher den abstrakten Begriff „Tisch“ vorstellt, ist nicht überbordend gedeckt, sondern nur Standfläche für eine einzelne Tasse („Sur la table“). Diese oder ein einzelner Stuhl („Chair“) oder Hocker („Midnight“) wirken trotz ihrer Schlichtheit steinern und massiv. Gleichzeitig scheinen die leichte Pinselführung und einfachen Striche der Gemälde ein Produktdesign von steinzeitlichen Werkzeugen zu sein und spiegeln so die Wurzeln der Künstlerin im Grafikdesign wider.

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Anna Tunikova, Nr 1, 2020, Öl auf Leinwand, 160 x 120 cm

Wie findet man Fokussierung in einer diffusen Welt, wie Ruhe in Zeiten der Unruhe? Für die Auseinandersetzung mit einer beschleunigten Gegenwart, in der Konsum und Informationsflut herrschen, greift die Künstlerin auf eine ursprünglich erdachte und mythische Vergangenheit zurück. Sie erschafft Farbwelten von Ocker bis Umbra und zelebriert in ihren Ölgemälden Formen und Muster, die an Felszeichnungen, an abstrakte Zeichen und Linien in der Höhlenmalerei erinnern. Die Höhlenkunst, auf die sich Anna Tunikova in ihrer Ausdrucksform bezieht, ist die früheste Kunst des Homo sapiens und das älteste Zeugnis für die menschliche Verwendung von Pigmenten und Bindemitteln. Sie versteht es, mit einem reduziertem Formenangebot und naturnahen Farbtönen den Betrachter in einem meditativen Zustand zu versetzen. In diesem Spannungsfeld der Zeiten eröffnet sich dem Publikum das Gesuchte: Ruhe und Fokus.


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