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Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Theory of Everything

YAMAMOTO Noriko und Kornelia HOFFMANN


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Foto links: Unsichtbare Sichtbarkeit © YAMAMOTO Noriko Foto rechts: Luca, Detail © Kornelia HOFFMANN

Eröffnung am 16. Juni 2022, 19 Uhr
Grußwort: Dr. Julia Münch (Generalsekretärin, JDZB)
Special Guest: Dr. Kirsten Kappert-Gonther (MdB)


Die Künstlerinnen werden anwesend sein.
Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich.
Bitten beachten Sie unsere aktuellen Corona-Regeln.

Installationen, Drucke und Kollagen von YAMAMOTO Noriko und Kornelia HOFFMANN

Die Welt, die wir sehen, ist immer ein Teil des Ganzen. (YAMAMOTO N.)
Müssen wir uns tiefer mit der Erkenntnis auseinandersetzen, dass alles relativ ist, nichts bleibt und nichts fix ist? (K. HOFFMANN )

Die wissenschaftliche Theorie von Allem (Theory of Everything) strebt danach, eine modellhafte „Weltformel“ zu entwickeln, die das Universum erfasst und Erklärungen für Naturerscheinungen und ihre Kräfte findet. Auch die Menschheit als Lebewesen unterliegen dieser „Weltformel“ mit ihrem Verhalten und „Welten (Sinn)“.

Die in Bremen lebenden Künstlerinnen YAMAMOTO Noriko und Kornelia HOFFMANN gehen in ihren Arbeiten unter dem gemeinsamen Nenner der titelgebenden „theory of everything“ ihren eigenen Fragestellungen nach. Ihre raumbezogenen und installativen Arbeiten laden zur Erkundung und Hinterfragung der Phänomene der inneren und äußeren Welt ein. Mit unterschiedlichen Methoden nähern sie sich jeweils eigenständig dem Thema und setzen in dieser Ausstellung zum ersten Mal ihre Werke in den gegenseitigen Dialog.

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TOE, Detail © Kornelia Hoffmann

Kornelia Hoffmann
Kornelia Hoffmann löst Fragmente aus Kontexten, bedient sich eigener bestehender Werke und ordnet sie mit anderem Material neu. Dabei wirft sie Schlaglichter auf die Naturwissenschaft und die uns umgebende Welt: „Die Natur zittert“ notiert sie auf einem Papier, platziert ein durchlöchertes Stück Holz, eine grüne Flüssigkeit im Reagenzglas, Skizzen — die an wissenschaftliche Darstellungen erinnern — und lässt mit diesen Stücken einen ganzen Kosmos entstehen.

Ihre Untersuchungen von Phänomenen, Gegebenheiten, Oberflächen, Geschichte und Funktionsweisen legen Systeme und Strukturen frei. Ihre Arbeiten durchkreuzen unsere Denkmuster, schicken Impulse hin und her, nehmen sie auf, werfen sie zurück und stellen Gewohntes in Frage. Dadurch beschreiben sie auf ihre Weise Raum und Zeit und „ein“ Verständnis von Welt. Es bleibt die Frage: Müssen wir uns tiefer mit der Erkenntnis auseinandersetzen, dass alles relativ ist, nichts bleibt und nichts fix ist?

Kornelia Hoffmann, *1964, lebt und arbeitet in Bremen. Sie studierte Fotografie und Bildmedien an der Hochschule Bielefeld und nimmt an internationalen Ausstellungen und Stipendienprogrammen teil.

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Unsichtbare Sichtbarkeit © Yamamoto Noriko

Yamamoto Noriko
— Die Welt, die wir sehen, ist immer ein Teil des Ganzen Noriko Yamamoto beschäftigt sich mit den Grenzen der Sichtbarkeit und deren Auswirkungen auf das Verständnis der Welt, dazu behandelt sie außerdem mit Skepsis unser Sehen und den damit verbundenen Wahrhaftigkeitsanspruch. Dabei stellt sie mit jeder ihrer Arbeiten die Frage nach unserer Erkenntnisfähigkeit. Ihre Arbeiten stoßen uns auf die Unvollkommenheit unserer immer nur einen Teilaspekt der Welt erfassenden Sinne und führen damit auf eine andere Ebene der Wahrnehmung und gedanklichen Auseinandersetzung.
In Installationen, Objekten und Zeichnungen entwickelt sie auch das Verhältnis von Sichtbarem und Unsichtbarem sowie das bewusste Anteilhaben an laufenden Prozessen und deren wichtigen Strukturelementen. Darin verbergen sich verschiedene Geheimnisse, um die Einbildungskraft der Betrachter in Gang zu bringen.

Noriko Yamamoto Noriko, *1969 in Osaka/Japan geboren, Studium und Diplom, Meisterschülerin an der Hochschule für Künste Bremen. Ihre Werke wurden in Einzel-, Gruppenausstellungen, auf der Biennale, sowie auf Kunstmessen in Deutschland und im Ausland gezeigt. Lebt und arbeitet in Bremen.

VERANSTALTUNGSDAUER
17.06.2022 - 10.10.2022

Öffnungszeiten: Mo - Do 10-12:30, 13-17 Uhr, Fr 10-12:30, 13-15:30 Uhr, Eintritt frei

(Neu!) An „Open Mondays“ auch abends: 4. Juli , 1. August, 5. September, 10. Oktober, jeweils 17-21 Uhr. Finissage: 10. Oktober (Open Monday!)

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
Saargemünder Str. 2
14195 Berlin
Deutschland

Tel.: +49 (0)30 839 07 0
Fax: +49 (0)30 839 07 220
E-Mail: jdzb@jdzb.de


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