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Musee Dezentral

Dream Control

Frank Lassak


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aus der Serie "Dream Control", © Frank Lassak

Fotoserie über die finstere Zukunft des Metaversums erstmals im Metaversum selbst zu sehen. Die im Musee Dezentral gezeigten Werke befassen sich mit den Verlockungen und Gefahren virtueller Welten – und thematisieren den schwelenden Konflikt zwischen künstlicher und natürlicher Intelligenz.

In einer nicht allzu fernen Zukunft wird ein Geschäftsmann eingeladen, eine Nacht im sogenannten Somniverse zu verbringen, einem virtuellen Vergnügungspark für Schlafwandler im Metaversum. Nach anfänglicher Skepsis willigt er ein – und was dann passiert, übersteigt seine schlimmsten Befürchtungen: Während des Traums im Somniverse wird er nicht nur mit den dunklen Seiten seines Privatlebens konfrontiert, sondern landet zudem mitten in einer Revolte. Die Bewohner des Vergnügungsparks lehnen sich dagegen auf, dass sie nur als Avatare, sprich: Computerwesen existieren. Sie machen es dem Management schwer, die Kontrolle über den virtuellen Park zu behalten. Der Besucher gerät von einer bizarren und gefährlichen Situation in die nächste und weiß bald nicht mehr, wo die Grenze verläuft zwischen Traum und Realität, zwischen Fakten und Fiktion. Nachdem er wieder erwacht ist, wiegt er sich zunächst in Sicherheit. Doch einige Tage später erhält er eine mysteriöse Botschaft von einer virtuellen Person, der er während des Aufenthalts im Somniverse begegnet ist. Hat sich die Grenze zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein aufgelöst? Oder ist alles bloß ein Traum in einem Traum?

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aus der Serie "Dream Control", © Frank Lassak

In 20 inszenierten fotografischen Tableaus (Originalgröße: 160 x 100 cm), von denen jetzt zehn im Musee Dezentral zu sehen sind, nimmt uns der Berliner Fotograf Frank Lassak mit auf eine Reise durch eine imaginierte, aber nicht ganz abwegige Zukunft, in der global agierende Konzerne der Überwachungsindustrie (aka Social Media) nahezu unbeschränkte Möglichkeiten der Manipulation von Bürgerinnen und Bürgern erlangt haben – und sogar deren Träume steuern und verändern können. In Anlehnung an literarische Vorbilder (Neal Stephenson: „Snow Crash“, Daniel F. Galouye: „Simulacron 3“) sowie unter Berücksichtigung aktueller Ergebnisse der neurologischen Forschung hat Lassak eine Geschichte geschrieben und fotografisch in Szene gesetzt, die einen Blick in den Abgrund der totalen Digitalisierung der Gesellschaft wirft.

Die Eröffnung findet am 19.11.2022, um 19.00 Uhr statt. Bis zum 30.11. ist die Schau zu sehen. Am Eröffnungsabend wird auch der Fotograf im Musee Dezentral sein – in Gestalt eines Avatars.

Kontakt und weitere Informationen:
e:facts medienbüro Greifenhagener Straße 14 10437 Berlin
Tel.: +49 178 60 111 30
Mail: efactsmedien@gmail.com

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© Frank Lassak


Musee Dezentral

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