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Verein Berliner Künstler

Immobilienmarkt

Gruppenausstellung



Einladungskarte

Dauer 09.09. bis 01.10.2023

Freitag, 08.09.2023, 19:00 Uhr
Vernissage mit Einführung durch die Künstler:innen

Sondereröffnungszeiten Artweek
Sa-So 16/17.09.2023, 12 bis 18 Uhr

Öffnungszeiten der Galerie Mi - So 15 – 18 Uhr


„Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.“ Walter Gropius

Architektur beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem von Menschen geschaffenen Raum sowie der Wechselbeziehung zwischen Menschen, Raum und Zeit. Neben ihren großen gestalterischen Möglichkeiten steht sie immer auch in Abhängigkeit zu den herrschenden gesellschaftlichen Werten und unterliegt damit ebenfalls einer Vielzahl von Zwängen. Überdies bestimmt Architektur wesentlich, in welcher Qualität wir unsere Leben erfahren.

Vor etwa 60 Jahren war der Standard in der westlichen Welt, beispielsweise bezogen auf die Wohngröße, erheblich kleiner als heute. Die Menschen kamen nicht nur mit weniger Wohnfläche aus, sondern konnten auch ohne Badezimmer und fließend warmem Wasser glücklich sein. Heute ist es ein Grundbedürfnis, dass ein Single-Haushalt mindestens aus einer Zwei-Zimmerwohnung besteht und dass jedes Kind in der Familie sein eigenes Zimmer hat, was ein Muss ist. Diese veränderten heutigen individuellen Ansprüche spiegeln sich u.a. auch im Sozialverhalten wider. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begann der Trend „Neu ist immer besser!“.

Wir fragen uns: Wie kann ein Wandel, ein Ausstieg, aus dem immer größer, schneller, schöner aussehen und vollzogen werden?

Die Ausstellung Immobilienmarkt erzählt vor allem von der Stadt, was die Tendenz der Menschheit widerspiegelt, sich in den Städten zu konzentrieren. 2050 werden sieben von zehn Menschen Stadtbewohner sein. Das Thema Architektur in der heutigen Zeit wird in einer Vielzahl von Positionen und Medien behandelt: Malerei, Fotografie, Performance, Zeichnung, Video, Installation.

Wenn Michael Otto mit seinen Gemälden die Stadt als organische Masse betrachtet, als Lebewesen, ist dies seine Vision, in der der Mensch präsent ist - in diesem Fall in Form eines Kosmonauten. Obwohl die eine gemalt und die andere fotografiert ist, stimmen seine Arbeiten mit Jeanne Fredac‘s Vision von Neapel überein. Sie erzählt uns von einer Stadt aus lebendiger Materie, in der das Organische und das Anorganische in einem einzigartigen Chaos, Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen. In der zweiten präsentierten Arbeit „Prost!“ thematisiert Jeanne Fredac die “Diktatur des Weiß” und ihre Folgen. Sylvia Seelmann konzentriert sich in ihrer Darstellung des Architekturprojekts „25 Verde“ in Turin auf die Vorherrschaft der Natur und beleuchtet eine verantwortungsvolle Architektur in Zeiten des Klimawandels. Andrea Streit beschäftigt sich zeichnerisch mit den weitreichenden Plänen zur Umgestaltung des Berliner Alexanderplatzes, der durch Wohn- und Bürohochhäuser ein neues Gesicht bekommen soll. In Randnotizen fragt sie nach, wem die neuen Bauwerke gehören und wer sie bewohnen wird. In ihrer zweiten künstlerischen Position beschäftigt sie sich mit dem Thema Rückbau/verlassene Lebensräume am Beispiel von Frankfurt (Oder).

Mit Helga Wagner betreten wir den privaten Raum. Sie interessiert sich nicht für die Stadt, sondern für die Wohnzelle in der Stadt und betrachtet das Thema aus der Perspektive der Befindlichkeit, der Emotion. In ihrer Installation „Einraumwohnung“ demonstriert sie dystopische Enge und Ausweglosigkeit, in der nichts wirklich funktioniert und kein lebenswertes Leben möglich ist. Ein Leben „mit dem Rücken zur Wand". Klaus Uwe Seelmann, behandelt mit seiner Performance (Video) „Die transportable Wand“ und seinem minimalistischen Ansatz die wesentlichste Frage der Architektur: Wie entstehen lebensdienliche Räume?

Wann braucht es also Trennendes, wann verbindendes, wann Schutz, wann Offenheit? Was ist das verbindende Prinzip?
„Jede neue Situation verlangt eine neue Architektur.“ Jean Nouvel

Projektleitung: Jeanne Fredac


Verein Berliner Künstler

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