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GalerieETAGE im Museum Reinickendorf

Blickfeld - the inevitability of the self

Pedro Boese, Martim Brion, Ines Doleschal, Franziska Hünig, Ilona Kálnoky


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Pedro Boese, parallel XVI-XX, 2022, Aquatinta und Linolschnitt auf Bütten, 78 x 58 cm, Auflage 6 Ex, Ausstellungsansicht, Raum für Gäste Aachen © Pedro Boese

28. Februar bis 12. Mai 2025
Eine Sonderausstellung in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf
Eröffnung: Dienstag, 27.2.2024, 18:30 Uhr

Am Dienstag, den 27. Februar 2024 um 18:30 Uhr, wird die Ausstellung „Blickfeld – the inevitability of the self“ in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf eröffnet. Dr. Sabine Ziegenrücker, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Geschichte Reinickendorf, und der Künstler Pedro Boese begrüßen und führen in das Werk der fünf Künstlerinnen und Künstler ein: Pedro Boese, Martim Brion, Ines Doleschal, Franziska Hünig und Ilona Kálnoky.

Eine Ausstellung über die Unmöglichkeit, ausschließlich man selbst zu sein. Was bedeutet das? Das Werk ist ein Ausdruck des Selbst und der Art und Weise, wie sich das Selbst durch seine Umgebung bewegt. Daher zeigt das Werk eines Künstlers die Besonderheiten seiner Persönlichkeit und hier stellt sich eine Frage: Wie stark wird das Werk durch die Entscheidungen des Künstlers geprägt? Wahrscheinlich weniger als wir denken. In welchem Verhältnis stehen bewusste, kontrollierte Entscheidungen und zufällige oder materialimmanente Prozesse beim künstlerischen Arbeiten? Welchen Einfluss haben der Ausstellungsraum und das soziale Umfeld auf die jeweiligen Arbeiten? Welcher Dialog entsteht zwischen dem Künstler, seinen Materialien und seiner Umgebung beim künstlerischen Arbeiten? Die Arbeiten dieser Ausstellung loten diese Fragen aus.

Informationen zu den Künstler:innen:

Pedro Boese, geboren 1972 in Beira, Mosambik, hat Malerei und Druckgrafik an der Maastricht Academy of Fine Arts in den Niederlanden studiert und sein Studium am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Bildenden Künste in Berlin fortgesetzt. Er war als Lehrbeauftragter für Radierung an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin tätig und hat dort seit 2019 die künstlerische Werkstattlehre im Bereich Radierung inne. Boese nimmt an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. Seine Werke befinden sich in mehreren öffentlichen Sammlungen.

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Martim Brion, Roxy P, 2019, Fotopapier, Acryl, Aluminium, je 80 x 60 cm, © VG Bild-Kunst

Martim Brion, geboren 1986 Lissabon, Portugal, hat Kunst und Wirtschaft an der Sotheby's Institute of Art studiert und Kurse am Royal College of Arts belegt. Martim Brion greift bei seinen Objekten auf ein geometrisches Vokabular, eine markante Farbpalette und der Minimierung einer Handschrift zurück. Seine Fotos lassen offen, ob die Aufnahmen tatsächlich von einem Menschen fotografiert oder von einem Zufallsgenerator aus der Welt der Pixel generiert wurden.

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Ines Doleschal, Faltungen #29, 2021, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm, © Ines Doleschal

Ines Doleschal, geboren 1972 in Waiblingen/ Rems-Murr-Kreis, studierte Kunstgeschichte und Englisch in Tübingen, Malerei und Kunsterziehung bei Elly Strik und Udo Scheel an der Kunstakademie Münster und anschließend „Art in Context“ an der Universität der Künste Berlin. Neben der Teilnahme mit eigenen Arbeiten, konzipierte und kartierte sie bisher auch eigene Ausstellungen. Doleschal malt und collagiert abstrakte Motive und setzt sich dabei mit vorgefundener Architektur und geometrischen Formfindungen auseinander. Ihre Motive oszillieren daher zwischen Bildraum und Farbfläche. Doleschal lebt und arbeitet in Berlin und Dessau.

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Franziska Hünig, INSTALL_19_1, 2019, Acryl auf Werbeplanen, Metallstangen, 400 x 380 x 30 cm, Galerie Rupert Pfab, © Franziska Hünig

Franziska Hünig, geboren 1970 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin. Als Meisterschülerin studierte sie bis 2003 bei Prof. Hans Jürgen Diehl an der Universität der Künste Berlin. Von 2011 bis 2013 war sie aktives Mitglied der Produzentengalerie Stedefreund in Berlin und hat seit 2017 einen Lehrauftrag für Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg inne. Hünigs Malerei ist raumgreifend. Sie lässt auf dem Bildträger ihrer Geste freien Lauf. Die Resultate, bemalte Industrieplanen, werden dann im Raum gehängt, gefaltet, gelegt, geknüllt.

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Ilona Kálnoky, sculpture sketch #5, 2012, Schaumstoff, Gips, 56 x 40 cm, © Ilona Kálnoky

Ilona Kálnoky, geboren 1968 in Bruck/ Mur, Österreich, hat ihre erste berufliche Ausbildung als Gesellin in „Keramik und Ofenbau“ abgeschlossen. Nach Zwischenstationen in Florenz, Lissabon und Wien studierte sie Bildhauerei an der Kunsthochschule Weißensee, wo sie 2003 ihren Meisterbrief erhielt. Ihre Arbeit kreist um das Thema des Materiellen und des Prozesses mit der Immanenz des Vergänglichen. Im nationalen sowie internationalem Raum und auf Biennalen nahm sie bisher an Ausstellungen teil. Sie ist Mitbegründerin des UM Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur. Sie erarbeitet dabei Präsentationen für naturwissenschaftliche Inhalte.

Ausstellungsbegleitendes Programm

7. April 2024, 13-17 Uhr, Mitmach-Familiensonntag, Kurzführungen & Kreativstation
9. April 2024 um 18:30 Uhr, Apéro und Führung
7. Mai 2024 um 18:30 Uhr, Artist Talk und Führung

Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf | Alt-Hermsdorf 35 | 13467 Berlin | Tel.: 030/90294-6452
Ausstellungszeitraum: 28. Februar bis 12. Mai 2024
Öffnungszeiten: So.-Fr. 9-17 Uhr, Sa. und feiertags geschlossen. Der Eintritt ist frei.

GalerieETAGE im Museum Reinickendorf

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