Mut und Anmut
Rubica von Streng zeigt Gemälde aus dem Zyklus „PortLand“ in der Gruppenschau „Grace and Valor: The dual essence of femininity“. Die Ausstellung in der Galerie SLP im Bikinihaus wird am 9. März 2024, um 16 Uhr, eröffnet und läuft bis 3. April.
Anlässlich des Internationalen Frauentags hat die Galerie SLP vier Künstlerinnen eingeladen, ihre Positionen in der Ausstellung „Grace and Valor: The dual essence of femininity“ (9. März bis 3. April 2024) zu präsentieren. Zu sehen sind dann unter anderem vier Gemälde aus Rubica von Strengs Werkzyklus „PortLand“. Außerdem dabei: Arbeiten von Julia Mann, Anne Torpe und Solomiya Zelenska.
In ihrem „PortLand“-Zyklus, der inzwischen auf mehr als 100 Werke angewachsen ist, lässt Rubica von Streng Antlitz, Körper, Geschehen und Gegenden zu imaginierten Porträts innerer und äußerer Landschaften verschmelzen. Dabei entstehen Schicht für Schicht in der von ihr selbst entwickelten sogenannten Arpeggio-Maltechnik aktuelle und künftige Bestandsaufnahmen der Topografie unseres Planeten. „Auf den ersten Blick entfaltet sich in den Bildern ein friedliches Geschehen“, sagt die 31-jährige Künstlerin. „Wer jedoch genauer hinschaut, wird eine Welt der Begierden, des Kampfes und des Wandels erkennen.“ In „PortLand“ gehe es mithin um die „Auseinandersetzung mit den Grenzen der Zivilisation, um deren Überschreiten, mitunter um das Schauen in Abgründe“.
„Von Strengs PortLand-Zyklus navigiert an der Spitze des zeitgenössischen Diskurses und verwebt die kritischen Stränge des Umweltaktivismus und der gesellschaftlichen Evolution auf der Leinwand des abstrakten Expressionismus“, sagt Galeristin und Kuratorin Sara Lily Perez. „Sie fügt den komplexen Narrativen eine ätherische Berührung hinzu und lädt mithilfe ihrer raffinierten Manipulation von Farbe und Form zu einem immersiven Dialog über diese aktuellen Themen ein.“
Über die Künstlerin:
Rubica von Streng schloss ihr Studium 2018 als Meisterschülerin an der Universität der Künste in Berlin (UdK) ab. Bereits im selben Jahr wurden ihre Arbeiten in der internationalen Ausstellung „Taking Root“ im Düsseldorfer KIT gezeigt. Seitdem waren ihre Werke unter anderem im Kunstraum Torstraße 111, im Musee Dezentral und im Museum Schloss Mitsuko zu sehen. Ihr monumentaler Zyklus „Totentanz“ wurde 2023 in der Kulturkirche Stralsund gezeigt und zog rund 20.000 Gäste an. Seit 2023 wird die Berliner Künstlerin von der Galerie Tammen vertreten.
Über die Galerie SLP:
Die Galerie Sara Lily Perez widmet sich der Präsentation zeitgenössischer Kunst mit sozialer und ökologischer Bewusstheit. Mit ihrer Sammlung von Gemälden, Skulpturen, digitaler Kunst und Fotografie sowie vielen Workshops bildet die Galerie eine Plattform, die gesellschaftliches Engagement fördert und die Kraft der Kunst für positive Veränderungen in der Welt unterstützt.
Galerie Sara Lily Perez
Budapester Str. 48
10787 Berlin
Bikini Berlin 1.OG