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Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin
kama biraki - Teeschalen, Klanginstallation und Altöl-Zeichnungen
Barbara, Timo und Wolf Kahlen
Barbara Kahlen, Teeschale, © Ruine der Künste
Der unwiederholbare, wertvolle Moment des Öffnens des Keramikofens „kama biraki“ (窯開き)ist für Barbara Kahlen die „Stunde der Wahrheit“: Jener Augenblick, in dem sich das erste Mal die Glasuren zeigen, die in der neuen Raumtemperatur fein krakelieren und im Sonnenlicht zu sehen sind.
Timo Kahlen, Klanginstallation mit Windklang und Vibration, © Ruine der Künste
Timo Kahlen lässt in einem schwarzen, leeren Holzrahmen den „Wind“ vibrieren – seine Klanginstallation erschafft spürbare Vibrationen in der Luft. Auf den mit Altöl „beschriebenen“ Japanpapieren beobachtet Wolf Kahlen, wie das mit umweltschädlichen Chemikalien versetzte Öl in das Papier wandert und kristalline Strukturen bildet. In seinen Zeichnungen, die er mit „NAGA“ bezeichnet (Naga sind im Buddhismus ein Symbol für „Schützer der Erde“), wird dieser Transformationsprozess sichtbar.
Wolf Kahlen, Altöl-Zeichnungen auf Japanpapier, © Ruine der Künste
Die drei Mitglieder der Künstlerfamilie teilen eine Haltung des „shibui“ (渋い), welche die Schönheit des Einfachen, Bescheidenen, Entstandenen, Nichtgewollten und des Zulassens der Natur sucht.
Ausstellungsdauer:
5. Februar bis 23. April 2026
Öffnungszeiten:
Mo-Do 15.00-20.00 Uhr
Ausstellungsort:
Japanisch-Deutsches-Zentrum Berlin (JDZB) | Saargemünder Straße 2 | 14195 Berlin
Das
Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin fördert als gemeinnützige Stiftung den deutsch-japanischen und den internationalen Austausch in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Politik. 2025 feierte es sein 40-jähriges Bestehen.
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