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Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof

DOBSLAFF - STRAWALDE

Erika Dobslaff und STRAWALDE

Eröffnung: Freitag, den 27. Februar 2026, um 19.00 Uhr

Begrüßung: MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport und Dr. META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

Einführung: CHRISTOPH TANNERT, Kurator der Ausstellung

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Erika Dobslaff, 2025, Foto: Lucas Böttcher

Nach wie vor ist das Oeuvre von Erika Dobslaff einem größeren Publikum nicht bekannt, obwohl die Künstlerin seit über 60 Jahren als Malerin tätig ist. Sicherlich sind strukturelle institutionelle Ignoranz, aber auch Lebensumstände dafür prägend. Umso dringlicher erscheint es, den Bekanntheitsgrad der Kunst von Erika Dobslaff zu erhöhen, da sie durch Eigenart und einen überbordenden formalen Reichtum gekennzeichnet ist. Dazu soll eine Ausstellung beitragen, die der heute 85-jährigen Künstlerin und dem fast 95-jährigen Künstler STRAWALDE (Jürgen Böttcher) gewidmet ist. Die Ausstellung will die Kunst beider in Beziehung setzen, um sie auf Augenhöhe verständlich zu machen.

Erika Dobslaff wurde 1940 in Arciechów nördlich von Warschau geboren. Anfang der 1960er Jahre entstanden ihre ersten Bilder im Umkreis der Freunde um STRAWALDE (Jürgen Böttcher). Bis 1990 war sie als freiberufliche Schauspielerin tätig – mit Engagements an verschiedenen Theatern, zuletzt in Altenburg.

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Strawalde, 2025, Foto: Werner Lieberknecht

Jürgen Böttcher, der Regisseur legendärer DEFA-Dokumentar- und Experimentalfilme, und der Maler STRAWALDE, der Meister lyrischer und lichtsaugender Bilder, sind ein und dieselbe Person. Geboren wurde er 1931 im sächsischen Frankenberg, war in den 1950er Jahren an der Volkshochschule Dresden Lehrer, Anreger und Freund von Peter Graf, Peter Herrmann, Peter Makolies und Ralf Winkler, der später unter dem Namen A. R. Penck berühmt wurde. Geprägt wurde STRAWALDE vom Schrecken des Krieges und von der Hoffnung auf einen Sozialismus, dem er mit seinem Talent dienen wollte und wofür er mit einem teilweisen Aufführungsverbot seiner Filme bestraft wurde. Nach wie vor ist das unfassbar vielfältige und umfangreiche bildkünstlerische Werk des fast 95-jährigen Künstlers, der heute in Berlin lebt, eine Augenweide.

Die Ausstellung wird kuratiert von Christoph Tannert.

Galerie Adlershof im Kulturzentrum Alte Schule
Dörpfeldstraße 54-56
12489 Berlin

Öffnungszeiten:
Di – Do 12 – 19 Uhr Fr 12 – 17 Uhr
Sa 15 – 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

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