• Ausstellung im Willy-Brandt-Haus
• 8.–31.Mai2026(Di–So|12:00–18:00Uhr)
• Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 7. Mai 2026 | 19:00 Uhr
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Seit genau 30 Jahren steht das Programm des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus für sozial engagierte Kunst & Kultur für alle. Bereits seit über 20 Jahren wird es durch die jährliche World Press Photo Ausstellung bereichert. World Press Photo 2026 ist vom 8. bis 31. Mai im Willy-Brandt-Haus zu sehen. Die Ausstellung zeigt herausragende Arbeiten von Fotojournalist:innen und Dokumentarfotograf:innen aus aller Welt. Aus 57.376 eingereichten Fotos von 3.747 Fotograf:innen aus 141 Ländern wurden die besten Beiträge prämiert.
Die ausgezeichneten Arbeiten erzählen bekannte ebenso wie übersehene Geschichten, bieten weite Perspektiven und intime Einblicke, zeigen Konflikte und Krisen, aber auch Widerstand, Resilienz und verborgene Traditionen. Sie befassen sich unter anderem mit globalen Konflikten und bieten eine eindrucksvolle visuelle Dokumentation des Lebens auf der ganzen Welt. Die Auswahl spiegelt die weitreichenden Auswirkungen der Klimakrise wider – von Los Angeles bis zu den Philippinen, Mexiko und Norwegen – und beleuchtet gleichzeitig ziviles Engagement und den Kampf für Menschenrechte.
Die intimen und oft ergreifenden Arbeiten zeigen zudem die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens und greifen Themen wie Krankheit und Isolation bis hin zu Trauer und Überleben auf. Zusammen bilden die Projekte ein beachtenswertes Porträt unserer heutigen Welt. Die internationale Jury-Vorsitzende 2026 Kira Pollack sagte: „Dies ist ein entscheidender Moment – für die Demokratie, für die Wahrheit, für die Frage, was wir als Gesellschaft bereit sind zu sehen, anzusprechen und was wir bereit sind zu ignorieren. Die hier ausgezeichneten Fotografen haben ihren Teil dazu beigetragen. Sie haben die Dinge festgehalten. Jetzt sind wir an der Reihe, hinzuschauen.“
Parallel zur World Press Photo Ausstellung 2026 würdigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Pablo E. Piovano mit einer eigenen Ausstellung. Der World Press Photo 2026 Gewinner in der Kategorie Langzeitprojekt beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Folge des Einsatzes von Glyphosat-basierten Herbiziden. Im Jahr 1996 veränderte Argentinien seine Agrarlandschaft grundlegend, indem es den Einsatz von gentechnisch modifizierten und herbizidresistenten Sojabohnen genehmigte. Die menschlichen Folgen dieses chemieintensiven Modells zeigen sich in schweren Gesundheitskrisen. Bereits 2017 wurden die Werke im Willy-Brandt-Haus präsentiert und komplettieren nun die World Press Photo Ausstellung 2026. Africa-STO-Chantal Pinzi-Panos Pictures
World Press Photo Foundation
World Press Photo ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie einsetzt, um Dialoge zu fördern, zum Handeln anzuregen und für ein tiefergehendes Verständnis zu sorgen.
World Press Photo wurde 1955 in den Niederlanden gegründet. Die jährlichen und thematischen Ausstellungen erreichen Millionen Menschen an über 80 Standorten auf der ganzen Welt und der Online Auftritt Millionen weitere. World Press Photo will Raum schaffen für Reflexion in turbulenten Zeiten. Wichtig ist dabei, die Standards für Genauigkeit, Authentizität, visuelle Exzellenz und vielfältige Perspektiven einzuhalten.
Durch eine Reihe von Bildungsprogrammen schafft World Press Photo Gelegenheiten zum Lernen, zum Dialog sowie zum Austausch zwischen professionellen Fotograf:innen und der breiten Öffentlichkeit.
Geschätzt wird die Unterstützung der strategischen Partner der Dutch Postcode Lottery und FUJIFILM Corporation.
Weitere Informationen unter worldpressphoto.org und auf Facebook, Instagram, X, Bluesky sowie YouTube.
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Stresemannstr. 28
10963 Berlin