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PANDA platforma e. V.

Im Schatten des großen Bruders

Olga Ignatowitsch

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Olga Ignatowitsch,© Sammlung von Arthur Bondar, courtesy PANDA platforma

Fotografien von Olga Ignatowitsch aus der Sammlung von Arthur Bondar

15. September 2026
Einlass: 19:00 Uhr

Eintritt frei
Die Ausstellung läuft bis zum 10.Oktober 2026

Die Ausstellung zeigt Kriegsfotografien von Olga Ignatowitsch aus der Sammlung des Fotografen und Archivforschers Arthur Bondar. Bei PANDA platforma ist ein kleiner Teil ihres erst kürzlich wiederentdeckten Archivs zu sehen. Ausführlicher wird Bondars Fund in einem fast 500 Seiten umfassenden Fotobuch präsentiert, dessen Titel auch der Ausstellung ihren Namen gab.

Viele Aufnahmen Olga Ignatowitschs lassen sich nur schwer eindeutig zuordnen: Die Fotografien der von ihrem älteren Bruder Boris Ignatowitsch gegründeten „Ignatowitsch-Brigade“ wurden bis Ende der 1930er-Jahre lediglich mit dem Familiennamen signiert. Die Ausstellung widmet sich daher der Wiederentdeckung ihres Namens, ihrer Geschichte und ihres unverwechselbaren fotografischen Blicks.

Olga Ignatowitsch (1905–1984) war eine sowjetische Fotografin und Kriegsberichterstatterin. Sie dokumentierte unter anderem die Befreiung von Rschew sowie der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz-Birkenau. Ihre Aufnahmen wurden später auch als Beweismaterial bei den Nürnberger Prozessen verwendet.

Arthur Bondar (1983, Ukraine) ist Fotograf, Künstler, Verleger und Sammler. Seit vielen Jahren sammelt und erforscht er unbekannte fotografische Zeugnisse des Zweiten Weltkriegs. Seine Sammlung umfasst heute mehr als 15.000 historische Fotografien und Objekte.

PANDA platforma e. V.
Knaackstraße 97 | 10435 Berlin

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