Michael Sailstorfer (*1979 Velden/Vils) ist Preisträger des "Vattenfall Contemporary 2012".
In seinen Arbeiten verwendet Michael Sailstorfer u.a. alltägliche Objekte als Material für performative Installationen. Er zerlegt Dinge und setzt sie neu zusammen. Räume werden umfunktioniert. Sinnstiftende Kontextverschiebungen werden augenzwinkernd präsentiert.
"Mein Thema ist der Moment der Transformation, egal ob ich ein Polizeiauto zerlege und in ein Schlagzeug transformiere, Fußschritte in Sound übersetze oder aus einem bemalten Schulbus ein Gemäldearchiv wird. Das ist der Charakter meiner Arbeit, und der ist wichtiger als die Oberfläche."/ 2008 (Michael Sailstorfer)
Michael Sailstorfer studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Olaf Metzel und am Goldsmiths College in London.
Michael Sailstorfer erhielt den ars viva Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2006. Der Künstler hatte u.a. Einzelpräsentationen in der Schirn Kunsthalle Frankfurt (2008), im Leopold-Hoesch-Museum, Düren, und in der Kunstsammlung NRW Düsseldorf (2010), im S.M.A.K. Gent (2011), Belgien, sowie in der Kunsthalle Nürnberg (2011).
2010 wurde der Preis 'Vattenfall Contemporary' neu konzipiert. Seither wird er an international renommierte Künstler verliehen, die in Berlin leben und arbeiten. Die Ehrung umfasst eine Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie, die Produktion eines Ausstellungskataloges und einen Ankauf für die Sammlung Vattenfall. Die vorherigen Preisträger waren Julian Rosefeldt (2010) und Angela Bulloch (2011).
Die Mitglieder der Jury:
Magnus af Petersen, (Head of Exhibitions and Collections, Moderna Museet, Stockholm),
Angela Bulloch (Preisträgerin Vattenfall Contemporary 2011),
Udo Bekker (Vattenfall Personalvorstand),
Hanna Marie Ebert (Managerin Corporate Art -Sammlung Vattenfall),
Dr. Thomas Köhler (Direktor der Berlinischen Galerie),
Dr. Heinz Stahlhut (Leiter Sammlung Bildende Kunst, Berlinische Galerie)
In Berlin zeigte Michael Sailstorfer 2011 eine Arbeit im Kulturfenster des BDI.
In diesem Zusammenhang enstand unser Videointerview/portrait.
zum Video M. Sailstorfer BDI
Berlin Daily 18.02.2026
Film: Peng. Von Augenblick und Ewigkeit
18 Uhr: von Hartmut Seifert und Katja Schupp im Rahmen der Filmreihe zum 100-jährigen Jubiläum des ersten Surrealistischen Manifests von 1924. Sammlung Scharf-Gerstenberg | Schloßstr. 70 | 14059 Berlin
Michael Sailstorfer erhält den Vattenfall Contemporary 2012
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