Berlin Daily 28.11.2020
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Im Rahmen der Ausstellung Franz Erhard Walther. Shifting Perspectives / Haus der Kunst München. Programm siehe Website

Dorothée Nilsson Gallery:
SASCHA WEIDNER I AURORA

(Einspieldatum: 01.10.2020)


Dorothée Nilsson Gallery: <br />SASCHA WEIDNER I AURORA

Aurora II, 2005, © Sascha Weidner Estate

DOROTHÉE NILSSON GALLERY
WWW.DOROTHEENILSSON.COM
POTSDAMER STRASSE 65, 10785 BERLIN, GERMANY

Ausstellungsdauer verlängert: bis 23. Dezember 2020
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 12 bis 18 Uhr


Sascha Weidner (1974 - 2015) zählt zu den wichtigsten deutschen Fotografen seiner Generation. Seine Arbeiten folgen den Pfaden Wolfgang Tillmans und Nan Goldins. Die Ausstellung präsentiert Vintage- und posthume Prints aus den unterschiedlichen Schaffensphasen Weidners, seine sogenannten Lebenswerke.

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Refuge II, 2009, © Sascha Weidner Estate

Ein orangefarbenes Zelt spannt sich über den Köpfen der Besucher der Dorothée Nilsson Gallery. In einer Fotografie der Ausstellung steht es zwischen den Bäumen eines Waldes. Es ist beleuchtet; grell sticht es aus der dunklen Umgebung hervor. Refuge II, der Titel des Bildes, lässt offen, ob es sich um den Zufluchtsort eines müden Reisenden oder ein Refugium der bewussten Abkehr von der Gesellschaft handelt. Sascha Weidners Fotografien suchen das Licht und mit ihm all die unbekannten oder übersehenen Szenen und Orte, auf die es fällt.
Der Fotokünstler sprach von sich selbst als romantisch bewegten Reisenden. Weidners radikal subjektive Fotografien erscheinen als poetische Traumbilder und offenbaren Momente der Sehnsucht. Für ihn war der Akt des Fotografierens ein „Refugium, wo Utopie die Realität inszeniert und Realität die Utopie“.

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Idiosyncratic II, 2011, © Sascha Weidner Estate

Sascha Weidners Arbeiten halten Momente des Lebenshungers und Freiheitsdranges fest. Die Fotografie Idiosyncratic II zeigt zwei Menschen, die auf einem nicht sichtbaren Untergrund tollen und einander auf ihren Beinen fliegen lassen. Die Dorothée Nilsson Gallery zeigt mit Aurora eine Zusammenstellung der Arbeiten Sascha Weidners, die in dieser Form noch nie in Berlin ausgestellt wurde.

Sascha Weidner wurde 1974 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück geboren. Er studierte von 1996 bis 2004 Bildende Kunst und Visuelle Kommunikation an der HBK Braunschweig und schloss das Studium mit einem Ehrendiplom ab. Im Laufe seiner Karriere wurde Weidner mit diversen Preisen und Stipendien ausgezeichnet und erhielt die Möglichkeit, an Artist Residency Programmen teilzunehmen. Die Reisen, die er in diesem Rahmen unter anderem nach Italien, Kalifornien, Australien, Japan und China unternahm, prägten das Schaffen des Künstlers maßgeblich. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, so beispielsweise im Ludwig Museum Budapest, im Foam in Amsterdam, im C/O Berlin, der Open Eye Gallery in Liverpool und der DZBank Kunstsammlung in Frankfurt am Main. Zudem ist sein Werk in zahlreichen Sammlungen vertreten, darunter im Sprengel Museum Hannover, dem Museum Folkwang in Essen, der Berlinischen Galerie und der Alexander Tutest-Stiftung. Sascha Weidner verstarb 2015 in Norden, Niedersachsen.

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DOROTHÉE NILSSON GALLERY
WWW.DOROTHEENILSSON.COM
POTSDAMER STRASSE 65, 10785 BERLIN, GERMANY

Duration of the exhibition: until December 31
Opening hours: Wednesday to Saturday, 12 am - 6 pm


Sascha Weidner (1974 - 2015) is regarded as one of the most important german photographers of his generation. His works follow the paths of Wolfgang Tillmans and Nan Goldin. The exhibition Aurora contains vintage and posthumous prints from the various creative phases of Sascha Weidner´s lifework.

An orange tent stretches over the heads of visitors to the Dorothée Nilsson Gallery. In a photograph the tent stands illuminated between the trees of a forest and sticksout from among its dark surroundings. Refuge II, the title of the picture, leaves open the question of whether this is the sanctuary of a tired traveler, or whether a refuge of conscious rejection of society. Sascha Weidner´s photographs always search for light, and with it all the unknown and neglected scenes and sites upon which it falls.
The artist spoke of himself as a romantically moved traveler. His work deals with the creation of a radical subjective pictorial world, permeated by poetic dream images and moments of longing as well as signs of the unknown and melancholy. Weidner himself spoke of the act of photographing as a "refuge where utopia stages reality and reality stages utopia."
Weidner captures moments of a hunger for life and a thirst for freedom. Idiosyncratic II, a picture in the exhibition, shows two people who frolic on an invisible foundation as if flying. With Aurora, the Dorothée Nilsson Gallery is showing a compilation of the works of Sascha Weidner, which has never before been exhibited in this form in Berlin.

Sascha Weidner was born in Georgsmarienhütte near Osnabrück in 1974. He studied fine arts and visual communication at the HBK Braunschweig from 1996 to 2004 and graduated with an honorary diploma. In the course of his career, Weidner was awarded various prizes and scholarships and was given the opportunity to participate in artist residency programmes. The journeys he made in this context to Italy, California, Australia, Japan and China, among others, had a decisive influence on the artist´s work. In addition to appearing in many publications and collections, like Sprengel Museum Hanover, Museum Folkwang Essen, Berlinische Galerie or Alexander Tutsek Foundation, Weidners works have been shown in numerous exhibitions worldwide at venues including the Ludwig Museum in Budapest, the Deichtorhallen in Hamburg, Foam in Amsterdam, the C/O Berlin, the Monash Gallery of Art in Melbourne, the Open Eye Gallery in Liverpool and the DZBank Kunstsammlung in Frankfurt am Main.
Sascha Weidner died in 2015 in Norden, Lower Saxony.

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Matraze II, 2004, © Sascha Weidner Estate


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Titel zum Thema Dorothée Nilsson Gallery:

Dorothée Nilsson Gallery:
SASCHA WEIDNER I AURORA

Sascha Weidner (1974-2015) - ein deutscher Fotograf und Künstler - befasst sich in seinem Œuvre mit der Erschaffung einer radikal subjektiven Bildwelt. Die Fotografien sind von Wahrnehmungen, Sehnsüchten und einer Bildsprache des Unterbewussten geprägt und wurden international ausgestellt. In der Dorothée Nilsson Gallery, Berlin bis 23.12.20. (Sponsored Content)

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