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Berlin Daily 06.12.2019
Radical Health Care: Zwischen Archiv und Praxis

19 Uhr: Präsentation der Feministischen Gesundheitsrecherchegruppe (Inga Zimprich/Julia Bonn), (engl.) 11. Berlin Biennale c/o ExRotaprint
Bornemannstraße 9, 13357 Berlin

(Einspieldatum: 12.08.2009)

Ulrike Grossarth: Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum

Die diesjährige Preisträgerin des Käthe-Kollwitz-Preises Ulrike Grossarth zeigt anlässlich ihrer Preisverleihung im September in der Akademie der Künste die Ausstellung "Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum". Der Ausstellungstitel geht auf fotografische Zeugnisse von Stefan Kielsznia zum jüdischen Leben in Lublin von 1938 zurück.

Die in Berlin lebende und an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden lehrende Künstlerin erhält den mit mit 12.000 EUR dotierten Käthe-Kollwitz-Preis für ihr Gesamtschaffen. Ihr Werk umfasst Performances, Installationen, Zeichnungen und Videofilme. Sie hat sich intensiv mit Kulturtechniken auseinander gesetzt und eine Methode entwickelt, in der die Frage der Bewegung als Prinzip der sich ständig wandelnden Form zentral ist.

Ulrike Grossarth beschreibt ihr Arbeiten und ihre Methode wie folgt:
"Die Methode ist zunächst auf das unbedingte Annehmen der Wirklichkeit des menschlichen Körpers hin angelegt. Sie aktualisiert die Prinzipien seiner Beschaffenheit und Gestalt (Körperbau/Form), der Wahrnehmung seiner Eigenbewegtheit, dem ordnenden Bewußtsein im raum-zeitlichen Feld und macht durch diese Vorgehensweise existentielle Bedingungen erfahrbar. Es geht unter anderem darum, einen Bilde-Prozess von Innen her zu beginnen, so daß langsam das Bild vom Körper (Idealbild) in Idealsituation und Umgebung (Inszenierung) verschwindet und anstatt des verkörperten Bildes die Gegenwärtigkeit des eigenen Körpers entsteht (Präsenz)."

Biografisches:
"Ulrike Grossarth, 1952 geboren, lebt in Berlin. Sie studierte Tanz an der Else-Lang-Schule in Köln und an der Folkwang Hochschule in Essen, gründete dort die Zweigstelle der Free International University, war Gastprofessorin an verschiedenen Hochschulen und hat seit 1998 eine Professur für „Übergreifendes künstlerisches Arbeiten“ an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1997 war sie mit ihrer Arbeit BAU I auf der documenta X vertreten."


Abbildung:
Ulrike Grossarth, Lublin-Lounge, New York City 2009,
Foto Yuri Katzek, New York City

Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: Sonntag, 6. September 2009, 11.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 6.9.-18.10.09

Öffnungszeiten: Di - So 11-20h, Eintritt frei

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin-Mitte
Tel. (030) 200 57-2000

ulrikegrossarth.de
adk.de

ch

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Daten zu Ulrike Grossarth:

- * 1952 in Oberhausen
Professur Hochschule für Bildende Künste Dresden
- Blickmaschinen
- documenta 10, 1997
- Moscow Biennale 2013
- Preisträger 2009, Käthe-Kollwitz-Preis
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- SINOPALE 6


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Titel zum Thema Ulrike Grossarth:

Ulrike Grossarth: Szeroka 28. Ein europäischer Erinnerungsraum
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