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Berlin Daily 22.07.2019
Buchvorstellung und Gespräch: Zeitgerechte Stadt

19 h: u.a. mit Dietrich Henckel, Prof. i.R. für Stadt- und Regionalökonomie, TU Berlin / Caroline Kramer, Prof. für Humangeographie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Aufbau Haus | Prinzenstraße 84.2 | 10969 Berlin

(Einspieldatum: 06.09.2013)

Tag des offenen Denkmals 2013

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Ehemaliges Polizeigefängnis der DDR in Berlin-Mitte, Foto: Wolfgang Bittner

Das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der dieses Wochenende stattfindet, lautet: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?". Ein Thema, das ein spannendes Wochenende erwarten lässt:

"Das Motto geht auf eine Anregung aus Berlin zurück, wo das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt" an 1933 und die zerstörerische Politik der Nazis erinnert. Charakteristische Zeugnisse der NS-Zeit können am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden, so die Martin-Luther-Gedächtniskirche (Mariendorf) mit ihrer eigenartigen Vermischung von christlicher und Nazi-Symbolik. Die Langemarckhalle auf dem Olympiagelände, der Schwerbelastungskörper in Tempelhof, aber auch die Spuren ehemaliger Fremdarbeiterlager gehören zum schwierigen Erbe der NS-Zeit, das beim Tag des offenen Denkmals 2013 entdeckt werden kann.

An andere dunkle Seiten der deutschen Geschichte erinnern die noch erhaltenen Reste der Berliner Mauer, etwa an der Bernauer Straße. Neu im Programm sind der ehemalige Wachturm am Potsdamer Platz oder das ehemalige Polizeigefängnis der DDR beim Alexanderplatz.

Diese Baudenkmale sind nicht im umgangssprachlichen Sinne "schön", doch sie erzählen viel über die deutsche Geschichte und gelten gerade bei auswärtigen Besuchern als sehenswert und Berlin-typisch.

An öffentlicher Denkmalakzeptanz fehlt es oft auch der Nachkriegsmoderne. Beim Tag des offenen Denkmals besteht die Möglichkeit, ihre historische Bedeutung und architektonische Qualität besser kennen zu lernen. Am jüngeren Teil der Karl-Marx-Allee können der frühere Kosmetiksalon Babette (heute Bar Babette) und der Blumenladen "Interflor" (heute Outdoorladen CAMP4) besichtigt werden, zwei elegante Pavillonbauten, die im 60er-Jahre-Wohnviertel der Nahversorgung der Bewohner dienten. Kino International, Haus des Lehrers am Alexanderplatz oder das Gästehaus der DDR in Niederschönhausen gehören in dieselbe Epoche. Die sog. Westmoderne ist mit Hansaviertel und Studentendorf Schlachtensee prominent vertreten. Zahlreiche kühn gestaltete Kirchen zeigen, wie extravagant die Architektur in der Nachkriegszeit sein konnte. Eine ganztägige Busrundfahrt stellt die Moderne in beiden Stadthälften vor, mit Schwerpunkt auf Karl-Marx-Allee und Hansaviertel, die der Senat von Berlin gemeinsam für die Welterbeliste der UNESCO vorgeschlagen hat.

Zu weiteren Sehenswürdigkeiten in diesem Jahr gehören der Luftschutzbunker Stralauer Straße, die ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg oder die Filmstadt Weißensee. Wer die Berliner Denkmallandschaft auf dem Fahrrad erkunden will, kann sich einer Radtour zu vier Siedlungen der Berliner Moderne oder einer stimmungsvollen Abendtour zu den historischen Gaslaternen anschließen." (PM)

Fast alle Angebote sind kostenfrei. Für Führungen ist manchmal rechtzeitige Anmeldung erforderlich.

Für persönliche Beratung steht zum Tag des offenen Denkmals eine Hotline zur Verfügung: Tel.: 030 96 51 33 16
10–16 Uhr am 7. September 2013
10–13 Uhr am 8. September 2013

Das detaillierte Programm, unter: berlin.de

chk

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Titel zum Thema Tag des offenen Denkmals 2013:

Tag des offenen Denkmals 2013
Das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals, der dieses Wochenende stattfindet, lautet: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"

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