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Berlin Daily 20.09.2019
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(Einspieldatum: 04.04.2015)

Stärkung des Standortes für zeitgenössische Kunst um den Hamburger Bahnhof

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Der Berliner Senat hat einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan an der Heidestraße nördlich des Hamburger Bahnhofs am künftigen Uferweg entlang des Spandauer Schifffahrtskanals beschlossen. Dieser wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt.

Konkret heißt es in der Pressemitteilung: "Mit dem Bebauungsplan wird die planungsrechtliche Voraussetzung für die Errichtung eines siebengeschossigen Wohngebäudes mit ca. 120 Wohnungen und bis zu 14.600 m² Geschossfläche geschaffen. Im Erdgeschoss sind zwei Galerien oder vergleichbare Nutzungen vorgesehen, um den Standort für zeitgenössische Kunst weiter zu stärken. Die Freiflächen bleiben öffentlich zugängig und sind Teil des gemeinsam mit den Nachbarn zu gestaltenden sogenannten Kunst-Campus, der im Anschluss an die vorhandenen Museumsbauten realisiert werden soll.

Vorhabenträgerin ist die Groth u-invest Achte GmbH & Co. Kunst-Campus KG, eine Projektgesellschaft der Groth Gruppe. Mit der Realisierung des Vorhabens soll nach Auskunft des Vorhabenträgers noch im Frühsommer begonnen werden. Die entsprechenden Bauanträge wurden bereits eingereicht.

Das Grundstück ist Teil eines rund 40 Hektar großen städtebaulichen Entwicklungsbereichs beiderseits der Heidestraße. Das ehemalige Bahnareal in zentraler Innenstadtlage, unmittelbar am Hauptbahnhof, soll als künftige „Europacity“ zu einem neuen Stadtquartier mit attraktiven Wohnungen und Arbeitsplätzen entwickelt werden. Da es sich um ein Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung nach § 9 Ausführungsgesetz zum Baugesetzbuch (AGBauGB) handelt, ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für das Bebauungsplanverfahren zuständig."

chk

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Titel zum Thema Heidestraße:

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