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Berlin Daily 13.11.2019
Pushing the Boundaries

17 Uhr: Julian Adenauer, Gastprofessor für Interaction and Digital Technologies
Aula der weißensee kunsthochschule berlin | Bühringstraße 20, 13086 Berlin

(Einspieldatum: 13.09.2016)

Berlin um eine Pop Art Ikone reicher

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Am Sonntag wurde vor dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die Skulptur „Imperial Love“(1966/2006) von Robert Indiana aufgestellt, der heute seinen 88sten Geburtstag feiert. Ermöglicht wurde der Erwerb durch eine Schenkung der Morgan Art Foundation an den Verein der Freunde der Nationalgalerie. Die fast fünf Meter breite Werk und 4 1/Tonnen schwere, aus Cortenstahl bestehende Skulptur des amerikanischen Künstlers steht jedoch nur vorübergehend im Garten des Hamburger Bahnhofs. Endgültig soll die Skulptur auf der Skulpturenterrasse der Neuen Nationalgalerie ihren Platz finden.

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Biografisches:
Robert Indiana, geboren 1928 in New Castle (Indiana), gilt als einer der Hauptvertreter der US-amerikanischen Pop Art. „Imperial Love“ wurde 1966 konzipiert und 2006 als Skulptur realisiert. Indiana verdoppelt hier den zu seinen berühmtesten Bildschöpfungen zählenden Schriftzug, die in einem Quadrat angeordnete Kombination der Großbuchstaben L und O über V und E, zu einem horizontalen Diptychon. Aus dem one-word-poem, wie der Künstler seine Schöpfung nennt, wurde ein Vexierbild, das ebenso abstrakte graphische Geste wie komplexer Bedeutungsträger ist. Die prägnante typographische Form von LOVE entstand 1964. Indiana hatte das Motiv nach dem Gestaltungsprinzip der Werbung graphisch extrem reduziert und auf das Wesentliche komprimiert. Doch erst in der Skulptur „Imperial Love“ entfaltet das gespiegelte Wortbild sein volles Potential, es kann umrundet und von der Rückseite aus gelesen werden. Mitte der 1960er-Jahre traf Indiana mit LOVE auf eine gesellschaftliche Aufbruchsstimmung. Sein Motiv vereinte Aspekte aus Kunst, Konsum, Religion, Politik und Sexualität und wurde zu einem weltweit bekannten Logo. Dies zeigte sich auch in zahlreichen Variationen in Kunst und Populärkultur, unter anderem durch das kanadische Künstlerkollektiv General Idea. Auch dies trug dazu bei, dass Robert Indianas LOVE zu einem der bekanntesten Werke der Kunstgeschichte und Teil des kollektiven Bildgedächtnisses wurde. (PM)


Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin
Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr, Sa + So 11 – 18 Uhr

http://www.smb.museum

chk

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Berlin um eine Pop Art Ikone reicher
Am Sonntag wurde vor dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die Skulptur „Imperial Love“ von Robert Indiana aufgestellt.

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