"Ziel des Projektes ist es, die gängigen Klischees und Bilder zum Mittleren Osten zu hinterfragen", sagt Catherine David, die Leiterin der documenta X und momentane Fellow der Kulturstiftung des Bundes am Wissenschaftskolleg zu Berlin. David wird am 20./21. Januar im Rahmen der "Thematischen Wochenenden" im Hebbel am Ufer (HAU) Autoren, Filmemacher, Musiker und Künstler aus dem Mittleren Osten zusammenführen und vorstellen.

Schwerpunkte bilden dabei der Libanon, Syrien, Iran und Palästina. Es geht also nicht darum einen umfassenden Überblick über die gesamte gegenwärtige kulturelle Entwicklung des Mittleren Ostens zu geben, sondern es sollen ausgehend von den Werken und Beiträgen der Künstler facettenreiche Reflexionsebenen nachgezeichnet werden, so dass ein temporäres Forum und Bild entsteht.
Gesellschaftliche, kulturelle oder politischen Probleme der Regionen werden dabei gleichermaßen in Dialog gesetzt.

Das spannende und umfangreiche Programm, unter:
http://www.hebbel-am-ufer.de