Den mit 12.000 € dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2011 der Akademie der Künste erhalten die beiden in Berlin lebenden, kanadischen Künstler Janet Cardiff und George Bures Miller. Die Akademie der Künste würdigt mit dem Käthe-Kollwitz-Preis das innovative, Mediengrenzen überschreitende Werk des Künstlerpaares.
Im letzten Jahr zeigten Janet Cardiff (geb. 1957) und George Bures Miller (geb. 1960) im Hamburger Bahnhof die Ausstellung "The Murder of Crows" - eine Soundinstallation, die durch eine spezielle Ambisonic-Raumklangtechnik zu einem übersteigerten räumlichen Hören und Empfinden führt. Hier nochmals zur Erinnerung unser Video.
Der Jury gehören die Mitglieder der Sektion Bildende Kunst Arnold Dreyblatt, Birgit Hein und Wulf Herzogenrath an. In der Jurybegründung heißt es: "Cardiff und Miller beschäftigen sich mit einem Raumbegriff, der mit den Mitteln akustischer Wahrnehmung die Illusion unterschiedlicher Realitätsebenen konstruiert und dekonstruiert."
Der Käthe-Kollwitz-Preis wird jährlich an einen bildenden Künstler vergeben.
Bisherige Preisträger waren u.a. Ulrike Grossarth (2009), Gustav Kluge (2008), Hede Bühl (2007), Thomas Eller (2006), Lutz Dammbeck (2005) und Peter Weibel (2004).
Der Käthe-Kollwitz-Preis 2011 geht an Janet Cardiff und George Bures Miller
von chk
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