Am 18. Oktober 1988 hisste der Künstler Johannes Cladders (1924-2009) an der ehemaligen Demarkationslinie zwischen Ost- und Westjerusalem eine weiße Fahne. Er schrieb: »Sie besteht aus einem Stück Textil oder aus ähnlichem Material. Ihre Maße und Form sind objektiv beschreibbar. Daneben enthält sie außer der weißen Farbe keine weitere visuelle Information. Daher ist sie auch für jede Art individueller wie korporativer Interpretation offen: Von der Farbsymbolik bis hin zu den zahllosen Bedeutungen im Kontext von Politik, Krieg und Frieden, Religion, Philosophie, Wissenschaft, Moral, Kulturgeschichte und Kunst. Die weiße Fahne signalisiert Freiheit. Wer sie am 18. Oktober hisst, setzt ein Zeichen dafür.«
2008 führte die Akademie Schloss Solitude zur Erinnerung an diese Aktion einen »Tag der weißen Fahne« ein. Auch in diesem Jahr möchte die Akademie wieder Menschen aus der ganzen Welt gewinnen, für einen Tag an ihrem Haus oder Fenster eine weiße Fahne zu hissen.
"Alle Teilnehmer werden gebeten, ihre persönliche Aktion zum »Tag der weißen Fahne« fotografisch zu dokumentieren und per E-Mail an whiteflag@ akademie-solitude. de zu senden. Alle Rückmeldungen werden vollständig auf dem Blog zur weißen Fahne präsentiert und vermitteln einen guten Eindruck der großen internationalen Resonanz.
Die Rückmeldungen der letzten Jahre sind auf der Webseite sowie auf dem Blog zur Weißen Fahne dokumentiert und vermitteln einen Eindruck der großen internationalen Resonanz.
Auch die Akademie wird am 18. Oktober 2011 wieder eine weiße Fahne auf der Kuppel des Schlosses Solitude hissen.
akademie-solitude.de
Berlin Daily 13.03.2026
Buchsalon
20 Uhr: Barbara Wien, Buchhändlerin und Galeristin Kulturforum | Johanna-und-Eduard-Arnhold-Platz / Matthäikirchplatz | 10785 Berlin





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