Und schließlich gab es noch solche, wie den Künstler Sebastian Bieniek, der clever, witzig und ironisch mit einer Performance vor den Türen der zukünftigen Kunsthalle sowohl die Schlange der Kunstbegeisterten als auch die Verantwortlichen der Deutschen Bank provozierte und somit die gesamte Veranstaltung persiflierte.
Die Ausstellung selbst entsprach wiederum der Erwartung: das Ergebnis, wenn Hunderte von Kunstbegeisterten zusammen ihre Bilder präsentieren, ist eher mäßig. Die ganze Spannbreite von uninteressant bis zu beachtenswerten künstlerischen Positionen war zu sehen.
So fällt es zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls noch schwer, die Relevanz des künstlerisch Experimentellen der Kunsthalle im Verhältnis zur rein öffentlichkeitswirksamen Werbemaßnahme abzuschätzen.

Sebastian Bieniek bei seiner Performance






