In diesem Jahr findet die Art Cologne -

Internationale Messe für moderne Kunst - mit verkürzter Laufzeit vom 31. Oktober bis zum 4. November zum 35. Mal in Köln statt. Sie möchte Spiegelbild des internationalen Kunstmarkts sein. Eine junge Messe mit viel junger Kunst, die nicht nur den Zeitgeist, sondern auch exemplarisch den internationalen Kunsthandel von der Spitzengalerie aus Manhattan bis zur Avantgardegalerie aus Porto in Portugal zeigt. Gleichzeitig soll aber auch der pazifische, der osteuropäische und auch den südamerikanische Markt repräsentiert werden. Neben dem altbekannten, wie bspw. der Art Cologne-Preis, der dieses Jahr an die ehemalige Galeristin und Sammlerin Ingvild Goetz ging, gibt es das Förderprogramm der Messe, an dem 15 deutsche und 10 ausländische Künstler(innen) beteiligt sind, deren Arbeiten erstmals in einem Gang konzentriert präsentiert werden, im ummittelbaren Anschluss an das geförderte Programm mit "jungen Galerien". Damit ist ein direkter Vergleich der jüngsten Positionen im Kunstmarkt möglich. Thematisch dominieren Installation und Fotografie. Bevorzugt werden Mixed-Media-Arrangements. Der Trend geht nach wie vor zum multimedialen Kunstwerk und zur Fotografie. Verschwindend gering ist hingegen der Anteil der auf herkömmliche Medien wie Malerei, Zeichnung und Skulptur vertrauenden Künstler(innen).

Sonderschauen, Diskussionen, Preisverleihungen, Gesprächsforen, Führungen und Liv-Sendungen im WDR-Hörfunk und im Fernsehen der ARD begleiten die Art Cologne.

Messehallen Köln Deutz
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr

Informationen unter:
artcologne.de

Silke Lemmes