Die Daimler Art Collection hat ihre neue Homepage auf die Bildflächen gebracht und das erfreulicher Weise mit responsivem Design. Die Webseite punktet bei ihrem neuen Auftritt neben ihrer schlichten Gestaltung vor allem mit der nützlichen Verschlagwortung der zur Sammlung gehörenden Werke, nimmt sich aber mit ihrer etwas umständlichen Handhabung zugleich selbst den Wind aus den Segeln.
Die Startseite präsentiert die Neuigkeiten und aktuellen Ausstellungen der Sammlung. In der oberen linken Ecke versteckt sich das Menü, das die Möglichkeit eröffnet, sich ausführlich etwa über das Profil, die Konzeption oder die Geschichte der Sammlung zu informieren. Dabei gewinnt den Kampf um das Kräfteverhältnis zwischen Text und Bild insgesamt das Bild, was die Textabschnitte eher marginal ausfallen lässt. Auffällig sind die störenden “DAC”-Initialen, die beim Runterscrollen jeder Seite stellenweise den Text verdecken.
Das Künstlerverzeichnis, über den Menüpunkt abrufbar, ist übersichtlich gegliedert. Zu vielen Künstlern sind die wichtigsten Eckdaten zusammengetragen, präsentiert werden mehr als 350 Kunstwerke von etwa 200 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Die Daten werden sinnvoll ergänzt durch Nennung ausgewählter Ausstellungen, in welchen der jeweilige Künstler vertreten ist, sowie die Auflistung zugehöriger, direkt und unkompliziert bestellbarer Publikationen. Einmal auf einer der Künstlerbeschreibungen angekommen, ist man allerdings gezwungen über die Menüfunktion zurück zur Auflistung zu gelangen, um weitere Künstler recherchieren zu können. Eine direktere Verknüpfung wäre hier wünschenswert.
Es bleibt letztlich vor allem die Verschlagwortung, die die Nutzung der neuen Daimler-Seite interessant gestaltet und den User nach und nach mit der umfangreichen Sammlung vertraut macht. Zudem fällt auch die chronologische Auflistung der einzelnen Werke positiv auf, die man als Ausgangspunkt für die weitere Erkundung gebrauchen kann.
http://art.daimler.com/
Daimler Art Collection mit neuer Website
von Theresa Hartherz
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