Die Kulturminister der 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben eine gemeinsame Erklärung zu den tragischen Ereignissen in der Redaktion von Charlie Hebdo in Paris veröffentlicht, in der sie die Bedeutung künstlerischer Freiheit und Meinungsfreiheit verteidigen:
In der Erklärung heißt es:
"Am Mittwoch dem 7. Januar hat ein Terroranschlag auf das Büro der Satirezeitung Charlie Hebdo in Paris zwölf Menschen getötet, die meisten von ihnen Journalisten und Künstler, die für die Zeitung arbeiten.
Trotz regelmäßiger Morddrohungen haben sie geschworen, ihre Meinung weiter frei zu äußern und dies mit Humor und Talent. Sie wurden ermordet weil sie Karikaturen gezeichnet und veröffentlicht haben. Diese entsetzliche Tat sollte sie für immer zum schweigen bringen, die Veröffentlichung der Zeitung beenden und die Freiheit zu denken, zu reden und zu schaffen einschränken. Diese Freiheiten sind Kernwerte europäischer Demokratie. Sie sind allgemeingültige demokratische Werte.
In dieser Zeit des Trauerns und tiefer Traurigkeit verurteilen wir, die Kulturminister der Europäischen Union, diese sinnlose Unmenschlichkeit, die versucht, unsere Werte in brutalster Weise zu untergraben.
Entschlossen drücken wir unseren Glauben aus, dass künstlerische Freiheit und Redefreiheit beständig und unerschrocken in den Herzen unserer gemeinsamen europäischen Werte liegen. Frankreich und seine Verbündeten in der EU schützen diese Werte und fördern sie weltweit. Wir bestätigen unsere Entschlossenheit dies auch in der Zukunft so zu tun.
Wir, die Kulturminister der Europäischen Union, akzeptieren die Versuche der Terroristen, uns ihre Standards aufzusetzen, nicht. Seit Anbeginn der Zeit ist die Kunst eine Inspiration für Reflektion und neue Ideen und kämpft gegen Intoleranz und Ignoranz. Die Meinungsfreiheit in einer kulturell vielfältigen Umgebung setzt diese Ideen in einen bedeutenden Dialog.
Wir, die Kulturminister der Europäischen Union, stehen in Solidarität um die Meinungsfreiheit zu verteidigen und schwören die Rechte von Künstlern frei schaffen zu können, zu beschützen."
https://eu2015.lv
Berlin Daily 12.03.2026
Artist Talk: Denkmal Streicheln – Denkmal Hören
19 Uhr: Justin Time und Sabine Ercklentz (Künstler*innen) im Gespräch mit der Dr. Urte Evert (Museumsleiterin) + dem Kurator Dr. Ralf F. Hartmann im ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst | Zitadelle | Am Juliusturm 64 | 13599 Berlin
Kulturminister der Europäischen Union mit gemeinsamer Erklärung zur Kunstfreiheit
von chk
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