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Berlin Daily 22.05.2024
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14 Uhr: Treffpunkt: Innenhof des Brecht-Hauses Brecht-Weigel-Museum | Chausseestr. 125 | 10115 Berlin

2. Roma Biennale WE ARE HERE! 50. Jubiläum – 50 Kunstwerke – 5 Phasen

(Einspieldatum: 20.10.2021)
vorher Abb. 2. Roma Biennale WE ARE HERE! 50. Jubiläum – 50 Kunstwerke – 5 Phasen

Roland Korponovics, On My Skin, I´m not here to define what LGBTIQ Roma is and what it looks like, Foto: László Farkas

Am 24. Oktober 2021 endet mit der fünften Phase die 2. Roma Biennale, die am 8. April anlässlich des 50. Jubiläum des Welt-Roma*-Tags (ROMADAY) gestartet war.

Roma Biennale WE ARE HERE! Phase 5: Existenz - Finale
SO 24.10.21 14H - 23:00H
ACUD MACHT NEU
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin


Rund 50 Künstler:innen machen mit ihren Plakaten, Videos, Gedichten und Musik deutlich: WIR SIND HIER! - Trotz des Kolonialismus und seiner Kontinuitäten in der sogenannten Rassenkunde, trotz des Nationalsozialismus und der Völkermorde, trotz des heutigen Antiziganismus, Antisemitismus und Rassismus.


Emília Rigová, Lady L.

Seit dem 50. Jahrestag des Welt-Roma-Tages am 8. April 2021 erforscht die 2. Roma-Biennale mit dem Titel WE ARE HERE! verschiedene Aspekte des HIER-SEINS aus der Perspektive der rassifizierten, unterdrückten und marginalisierten Menschen in fünf verschiedenen Phasen: Selbstbekenntnis, Widerstand und Resilienz, Überleben, Erinnerung und schließlich, zum Jahrestag der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, mit Phase 5 die Tatsache der Existenz selbst.

Mit Werken von Emilia Rigová (SK), Barby Asante (UK), (UK), Scott Benesiinaabandan (Kanada), Jo Clement (UK), Iva Bittová (CZ/USA), Edis Galushi (Kosovo), Krzysztof Gil (PL), Riah Knight (Berlin / UK), Roland Korponovics (HU), Lindy Larsson (Berlin / SWE) u.v.m.

roma-biennale.com
www.facebook.com

Programm:

Ausstellungseröffnung: 14:00 - 23:00
14:00 – 16:00 Brunch mit Radio Django (Sinti Swing)
19:30 Grußworte:
Hamze Bytyçi, Co-Kurator
Gerry Woop, Staatssekretär für Europa
Susanne Hauer, Allianz Kulturstiftung
Ein Gedicht von Jo Clement
20:00 Konzert von Riah Knight und Lindy Larsson-Forss
21:00 Konzert von Iva Bittová
22:00 Get-Together & DJ
Poster können mit nach Hause genommen werden!

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Registrierung wird gebeten unter: veranstaltungen@romatrial.org
Es gilt die 3G-Regelung.

roma-biennale.com


Durmish Kjazime, Tree of Life - Last Hope, 2021, Öl auf Papier, 50 x 70 cm,

In fünf Kapiteln entwirft die 2. Roma Biennale unter dem Motto WE ARE HERE! die Vision einer tiefen Solidarität in einer radikal vielfältigen und gerechten Gesellschaft. Anlässlich fünf verschiedener Jahrestage, die mit der Geschichte und Gegenwart der Roma* und Sinti* zusammenhängen, erforschen während der knapp acht Monate andauernden Biennale rund 50 Kunstwerke von Künstler*innen mit und ohne Roma-Identität 5 verschiedene Aspekte des HIER SEINS aus der Perspektive von rassifizierten Menschen: Selbstbekenntnis, Widerstand und Resilienz, Überleben, Erinnerung und nun schließlich die eigentliche Tatsache der Existenz.

1. Phase - Selbstbekenntnis: 50. Jubiläum des Welt-Roma-Tags | 8. April 2021 Mit Arbeiten und Beiträgen von Gabi Jimenez, Delaine Le Bas, Damian Le Bas, Damian James Le Bas, Mehmet Ateşçi, Hamze Bytyçi, Mihaela Drăgan, Riah Knight, Lindy Larsson Forss, Orit Nahmias, Sandra Selimović, Simonida Selimović, Grattan Puxon, Zeljko Jovanovic, Agnes Barsony-Daroczi und Hristo Kyuchukov Mit solidarischer und freundlicher Unterstützung des Maxim Gorki Theaters

2. Phase - Widerstand & Resilienz: Widerstandstag der Sinti* und Roma*| 16. Mai 2021
Mit Arbeiten und Beiträgen von Sujatro Ghosh, Roland Korponovics, Delaine Le Bas, Patricia Pientka, Roma Jam Session Art Collective RJSaK, Kalman Varady und Ludovic Versace.

3. Phase - Überleben: Welttag der Migrant*innen und Geflüchteten | 20. Juni 2021
Mit Arbeiten und Beiträgen von Krzysztof Gill, Mara Lea Hohn, Kristóf Horváth, Sead Kazanxhiu, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Charles Newland, Nihad Nino Pušija, Dan Turner, Jeffrey Wynne

4. Phase - Erinnern: Internationaler Tag des Gedenkens an den Genozid an Sinti* und Roma* | 2. August 2021 Mit Arbeiten und Beiträgen von Moshtari Hilal, Małgorzata Mirga-Tas, Valérie Leray, Marina Rosselle, Marcin Tas, George M. Vasilescu

5. Phase - Existenz: 9. Jahrestag der Einweihung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma Europas | 24. Oktober 2021 Mit Musik, Plakaten und Videos von Barby Asante (London), Scott Benesiinaabandan (Kanada), Iva Bittová (CZ/USA), Edis Galushi (Kosovo), Krzysztof Gil (PL), Durmish Kjazim (Nordmazedonien), Riah Knight (Berlin und UK), Roland Korponovics (HU), Lindy Larsson (Berlin & Schweden), Emilia Rigová (SK), Dan Turner (UK) u.a.

Hintergrund Phase 5: Nach dem Ende des 2. Weltkriegs hat es 37 Jahre gedauert, bis die Bürgerrechtsaktivist*innen aus den Sinti- und Roma- Communities die Anerkennung des Völkermordes an den Sinti* und Roma* durch die Bundesregierung erkämpft haben. Nach weiteren 20 Jahren wurde am 24. Oktober 2012 das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti* und Roma* Europas in Berlin- Mitte eingeweiht. Für viele Überlebende und deren Nachfahren ist es das symbolische Grab, das die Opfer nie hatten. Das Denkmal bezeugt die Existenz der Vorfahren und damit auch das eigene, gegenwärtige Dasein. Seit etlichen Monaten werden nun Verhandlungen darüber geführt, wie sehr und wie lange dieser Ort wegen des Baus einer S-Bahn-Linie beschädigt werden darf. Damit werden all diejenigen ignoriert, die ein Eingriff in das Denkmal in ihrer Existenz trifft.

Roma Biennale WE ARE HERE! ist ein Projekt von RomaTrial e.V. in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung. Gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin. Medienpartner sind der Freitag und Monopol.

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Titel zum Thema Roma Biennale:

2. Roma Biennale WE ARE HERE! 50. Jubiläum – 50 Kunstwerke – 5 Phasen
Am Jahrestag der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas am 24. Oktober findet im Acud Macht Neu bei freiem Eintritt Höhepunkt und Finale der 2. Roma Biennale statt. (Sponsored Link)

„Wäre Europa ohne uns Gypsies nicht langweiliger?“
Ausstellungsbesprechung: „Wir kommen von einem Ort, an dem Menschen uns glauben lassen, dass Träume nicht wahr werden können. Aber wir glauben an magische Momente, in denen alle Elemente zusammenkommen und das Unmögliche möglich wird.“

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