fair share for woman artists, Generalprobe Aktion Alte Nationalgalerie Berlin, Foto: Katharina Buccarello
Immer noch verdienen Frauen gesamtgesellschaftlich 18% weniger als Männer. Im Bereich der Bildenden Kunst liegt der Gender Pay Gap sogar bei 30%. Und dass die Repräsentation von Künstlerinnen in Museen, Sammlungen, Ausstellungen bzw. die Aufarbeitung ihrer kunsthistorischen Bedeutung mittlerweile ausgeglichen ist, kann wohl eher als "frommer Wunsch" in die Zukunft gedacht werden.
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung “Secessionen: Klimt, Stuck, Liebermann“ wird das Berliner Aktionsbündnis fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen mit einer Performance vor der Alten Nationalgalerie Präsenz zeigen.
"Über 100 in- und ausländische Künstlerinnen haben sich an der Berliner Sezession beteiligt, über 600 Werke sind in greifbarer Nähe verfügbar, dennoch sind nur 14 der insgesamt 80 Künstler:innen dieser Ausstellung Frauen. Wir fordern die Staatlichen Museen zu Berlin und alle Institutionen auf, das überkommene Narrativ einer männlich geprägten Kunstgeschichte nachhaltig aufzubrechen und dem Bildungsauftrag für Diversität und Gendergerechtigkeit nachzukommen."
Mehr dazu:
www.fairshareforwomenartists.de
Berlin Daily · 05.10.2026
Artist Talk: Über Mütter und Töchter Marie
18 Uhr: mit Historikerin/Kuratorin Miriam Zlobinski, Geschäftsführerin des Female Photoclub Maidje Meergans + Fotografin/Filmemacherin Marie Eberhardt. studio im HOCHHAUS | Zingster Str. 25 | 13051 B
fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen
von chk
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