Sarah Ama Duah, DAFFODILLS FOR FEASTDAY, 2023-24 - Ausstellungsansicht UdK Berlin Rundgang, Relief und Installation, Gips & Acyrlfarbe.
Foto: Annina Lingens


Der zum ersten Mal ausgelobte Wolfram Beck Preis für Bildhauerei, der mit 3.000 EUR dotiert ist, geht an die Studierenden der UdK Berlin Sarah Ama Duah, Sophia Hallmann und Oliver Wellmann. Neben dem Preisgeld erhalten die Künstler*innen die Möglichkeit, ihre Werke in einer gemeinsamen Ausstellung zu zeigen.


In der Jurybegründung heißt es:
Sarah Ama Duah wurde von der Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Als multidisziplinär arbeitende Künstlerin setzt sie sich mit Erinnerungskultur und kolonialen Kontinuitäten auseinander und verortet ihre Praxis im Spannungsfeld von Skulptur, Performance und Mode. Sie begeisterte die Jury mit ihren in kraftvollen Farben erschaffenen menschlichen Gestalten, die berührende Geschichten erzählen.

Sophia Hallmann (instagram) interessiert sich für Herstellungsverfahren und den bildhauerischen Prozess, in dem sie morbide Materialien und destruktive Ereignisse durch mehrere Transformationsprozesse führt. Sie wurde mit dem zweiten Platz bedacht.

Unter dem Pseudonym SapphosMatrix (instagram) erforscht Oliver Wellmann in seiner künstlerischen Praxis Orte und Körper im Zustand ritueller Übergänge – oder deren Störung. Ausgehend von diesen Schwel­lenmomenten, entwickelt er eine eigensinnige (Re-)Konstruktion aus Splittern verlorener Wissenssysteme und überzeugte die Jury für den dritten Platz.

Preisträger*innen-Ausstellung
11. September bis 30. November 2025
Eröffnung: 10. September 2025
Stiftung Wolfram Beck, Hohenzollerndamm 21, 10717 Berlin
www.stiftung-wolframbeck.com