Mit über 750.000 Besuchern pro Jahr zählt das Jüdische Museum zu den meistbesuchtesten Museen der Bundesrepublik. Durch Schenkungen und Ankäufe sind die Bestände seit seiner Eröffnung im Jahre 2001 kontinuierlich angewachsen. Daher ist ein Erweiterungsbau, der u.a. Raum für die im Stiftungsgesetz vorgesehene Bibliothek und das Archiv sowie für Veranstaltungen der kulturellen Bildungsarbeit schaffen soll, unabdingbar. Naheliegend für das neue Gebäude ist der bisherige Blumengroßmarkt direkt gegenüber dem Jüdischen Museum.
Die Blumengroßmarkthalle - eine landeseigene Immobilie - hatte auch die Initiative Berliner Kunsthalle als Standort für eine permanente Berliner Kunsthalle ins Gespräch gebracht.
Der Umbau der Halle, die das Land Berlin jetzt dem Museum überlässt, soll ab 2010 beginnen. An den Umbaukosten von etwa zehn Millionen Euro wird sich der Bund mit einem Betrag von sechs Millionen Euro beteiligen.
Von der Initiative Berliner Kunsthalle, der u.a. Christoph Tannert ( Leiter des Künstlerhaus Bethanien), Dr. Helmut Riethmüller (Vorstand FORUM Berufsbildung e.V.) sowie Alice Ströver (Vorsitzende des Kulturausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus, kulturpolitische Sprecherin Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) angehören, liegen noch keine Reaktionen vor.
Berlin Daily 10.12.2025
Lesung mit Jens Bisky
19 Uhr:„Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934.“. Im Rahmen der Ausstellung HERBST von Ruprecht von Kaufmann. Haus am Lützowplatz | Lu?tzowplatz 9 | 10785 Berlin
Bund fördert Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Berlin
von ch
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