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15 Uhr: mit den Kurator:innen Katharina von Hagenow, Uladzimir Hramovich und Paulina Olszewska im Rahmen der Ausstellung "manchmal halte ich mich an der luft fest". Galerie im Körnerpark | Schierker Str. 8 | 12051 Berlin

Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte an Bénédicte Savoy

von chk (05.11.2011)
vorher Abb. Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte an Bénédicte Savoy

Prof. Dr. Bénédicte Savoy, © TU-Pressestelle/Dahl

Der mit 5.000 EUR dotierte und alle 2 Jahre verliehene Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte, der hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Kunstgeschichte würdigt, geht in diesem Jahr an Bénédicte Savoy.

Zentraler Bestandteil in der Forschung der TU-Professorin Bénédicte Savoy sind Studien zum Kunstraub und zur Beutekunst. Sie fördert mit ihren Studien zudemden deutsch-französischen Dialog in der Kunstgeschichte.

In der Juryentscheidung heißt es: "Mit der Verleihung des Richard Hamann-Preises an Frau Savoy ehrt die Philipps-Universität eine Wissenschaftlerin, die das Schicksal der Kunstwerke als Teil der europäischen Geschichte lesbar und das Museum als eine europäische Institution verstehbar macht, während sie zugleich aus dem Fach Kunstgeschichte heraus Impulse für das kulturelle Selbstverständnis Europas setzt.“

Biografisches:
"Prof. Dr. Bénédicte Savoy studierte Germanistik an der École Normale Supérieure in Paris und promovierte im Jahr 2000 mit einer Dissertation zum napoleonischen Kunstraub. Seit 2003 lehrt sie Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin, zuerst als Juniorprofessorin und seit 2009 als ordentliche Professorin. Sie ist Mitglied der Jungen Akademie der Berlin-Brandenburgischen Wissenschaften und Mitglied des Exzellenzclusters TOPOI – Formation und Transformation von Raum und Wissen in den antiken Kulturen. Sie hat vielbeachtete Publikationen veröffentlicht zum napoleonischen Kunstraub, zur europäischen Museums- und Sammlungsgeschichte und zum deutsch-französischen Kulturtransfer. Bénédicte Savoy gehört der jüngeren Generation von Kunsthistorikern an, ist aber bereits mehrfach sowohl in Frankreich als auch in Deutschland ausgezeichnet worden. So erhielt sie 2001 den Prix Pierre Grappin der Association des Germanistes de l’enseignement supérieur und 2009 den Walter de Gruyter-Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Sie ist Mutter von zwei Kindern und mit einem Künstler verheiratet."

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chk

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Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte an Bénédicte Savoy
Der mit 5.000 EUR dotierte und alle 2 Jahre verliehene Richard Hamann-Preis für Kunstgeschichte, der hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Kunstgeschichte würdigt, geht in diesem Jahr an Bénédicte Savoy.

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