Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) lässt sich seit heute (28.11.12) in einer ersten öffentlichen Betaversion unter deutsche-digitale-bibliothek.de online nutzen. An dem Projekt wurde seit 2007 im Rahmen eines Kompetenznetzwerks gearbeitet, zu dem Vertreter des Bundes sowie der Länder und Kommunen gehören.
Die übersichtlich gestaltete, gut vernetzte und mit vielfältigsten Informationen ausgestattete Plattform will Kultur und Wissenschaft für jederman erlebbar machen. Es geht um die digitale Bereitstellung sämtlicher Inhalte über die deutsche Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen wie bspw. Bibliotheken, Archive, Kinematheken, Museen oder andere wissenschaftlichen Institute verfügen. „Ziel der DDB ist es, jedermann über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Denkmälern, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten,“ erklärt Hermann Parzinger (mehr dazu in einem Video: http://beta.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/news/2012-11-28-004). Dazu gehören zukünftig virtuelle Museumsrundgänge ebenso wie 3-d-Bilder von Skulturen oder Denkmälern. Auch Werke, die aus konservatorischen Gründen nicht zugänglich sind, können so jedem zur Verfügung gestellt werden.
Mittel- und langfristig sollen alle deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen samt ihrer digitalen Angebote miteinander vernetzt und in die europäische digitale Bibliothek Europeana integriert werden.
Ein ambitionierte Projekt und ein weiterer wichtiger Baustein der Demokratisierung von Wissen und Ressourcen im digitalen Zeitalter.
Die Deutsche Digitale Bibliothek - das Portal zu Kultur und Wissen
von chk
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