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B3 Biennale

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Berlin Daily 23.10.2021
12-hour Interactive Drawing Event

ab 8 Uhr: SOUTH SOUTH’s inaugural Curatorial Project: I draw, therefore I think, Participating artists: Nolan Oswald Dennis | Jiieh G Hur and Eimei Kaneyama | Nikhil Chopra | Emmie Nume | Hung Fai and Wai Pong-yu |Shamilla Aasha

„Verführung Freiheit. Kunst in Europa seit 1945“

von - Anzeige (03.12.2012)
vorher Abb. „Verführung Freiheit. Kunst in Europa seit 1945“

Ungestört eintauchen in die Videoarbeit von Pilar Albarracín, einer 1968 in Sevilla geborenen Künstlerin, und ihr Leben mit einer Wölfin betrachten. Oder in die Werke von Oskar Rabin, Svein Flygari Johansen, Gerhard Richter oder Constant versinken zu können: nahezu 1000 Seiten über 180 Kunstwerke, fast 200 Künstlerbiographien, 500 Abbildungen, Videos und verschiedene Suchfunktionen – all das bietet das Deutsche Historische Museum erstmals in einer elektronischen Katalogfassung. Begleitend zur Ausstellung „Verführung Freiheit. Kunst in Europa seit 1945“ erscheint der Ausstellungskatalog in einer klassischen Printversion und in einer erheblich erweiterten elektronischen Fassung.

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Dafür wurden über 90 Autoren aus ganz Europa und allen Wissensgebieten – darunter Anthropologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Recht, Kunst – eingeladen, die Kunstwerke ausführlich, das heißt mit 3- bis 7-seitigen Essays, zu besprechen. Darunter befinden sich so renommierte Namen wie Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf), Derya Yücel, Dozentin an der Istanbul Culture University und Istanbul Bilgi University oder Maria Anna Potocka, Direktorin des MOCAK – Museum of Contemporary Art in Krakau. In den einführenden Kapitelessays besprechen unter anderem Horst Bredekamp, Michail Schischkin, Hans Joachim Schellnhuber oder Heinrich Wefing die Fragen der Ausstellung: Was bedeutet Freiheit? Wie werden unsere Utopien geboren? Warum zerstören wir sehenden Auges unsere Umwelt? Was konsumieren wir?

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Die Ausstellung zeigt in zwölf thematischen Kapiteln Werke aus 28 Ländern Europas und stellt europäische Kunst seit 1945 ohne die üblichen ideologischen Grenzziehungen, die der Kalte Krieg mit sich gebracht hat, dar. Gemeinsamer Bezugspunkt sind die ideengeschichtlichen Traditionen und Werte der Aufklärung: universale Menschenrechte, Gleichheit und Demokratie.
Der elektronische Katalog ist mit jedem internetfähigen Browser zu lesen – auf dem PC, Laptop oder Personal-Tablet und funktioniert wie eine Webseite. Und das Beste: Nach und nach wird die englische Fassung bis zum Frühjahr 2013 dazu geladen!

Der Katalog kann einzeln oder als Kombipackung – gedruckt und elektronisch gemeinsam – im Museumsshop des Deutschen Historischen Museums erworben werden: dhm-shop.de

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Februar 2013 im Berlin zu sehen und wandert dann nach Mailand, Tallinn und Krakau.

Mehr Informationen zu Ausstellung und Katalog: verfuehrung-freiheit.de

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