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Berlin Daily 09.12.2019
Bilderbücher als Assoziationsgewebe vom Orient

18 Uhr: Vortrag mit Mareile Oetken im Rahmen der Ausstellung Reisende Erzählungen - Tausendundeine Nacht zwischen Orient und Europa:
Staatsbibliothek | Simón-Bolívar-Saal | Potsdamer Str. 33 | 10785 Berlin

(Einspieldatum: 19.12.2012)

Eran Schaerf erhält Käthe-Kollwitz-Preis 2013 der Akademie der Künste

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Den mit 12.000 € dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2013 der Akademie der Künste erhält der in Berlin lebende, israelische Künstler Eran Schaerf (1962 in Tel Aviv-Jaffa).

In der Jury-Begründung heißt es: "Mit dem Preis würdigt die Akademie der Künste ein international herausragendes Werk, das in stets neuartigen Werkprozessen mit unterschiedlichen Materialien und Medien die Grenzen sozio-kultureller Systeme auslotet. Das Wissen um die Rolle medialer Kommunikationssysteme in einer globalisierten Welt sowie deren Raum- und Zeitbezüge sind die relevanten Faktoren in Eran Schaerfs künstlerischem Koordinatensystem. Der Jury gehörten die Mitglieder der Sektion Bildende Kunst Heinz Emigholz, Hubertus von Amelunxen und Ulrich Erben an. Der Preis wird am 20. September 2013 verliehen. Eine auf den Ausstellungsort fokussierte Auswahl von aktuellen Werken des Künstlers in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, schließt daran an."

Arbeiten von Eran Schaerf waren in diesem Jahr u.a. im Haus der Kulturen der Welt in der Ausstellung "Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie" zu sehen. Dort entwickelte er seine 2002 realisierte Arbeit „Die Stimme des Hörers“ weiter. Dabei handelt es sich um einen fiktiven Radiosender, der Höreranrufe annimmt. Diese werden von einem Softwareprogramm eingearbeitet und beantwortet. Auf fm-scenario.net können Nutzer aus Fragmenten der „Stimme des Hörers“ eigene Geschichten zusammenstellen.

Schaerf begann sich in den 1990er Jahren als Vertreter einer jüngeren Künstlergeneration, mit Ansätzen aus der Konzeptkunst der 1970er Jahre auseinanderzusetzen. Sein Werk, in dem er sich wiederholt mit Begriffen wie Gleichheit, Ähnlichkeit und Verschiedenheit beschäftigt, umfaßt Objekte, Zeichnungen, Installationen, Texte, Hörspiele und Filme. Inhaltlich analysiert er politische und historische Themen sowie individuelle und kollektive Wirklichkeiten. Spätestens seit seiner Teilnahme an der documenta IX ist Eran Schaerf mit seinen umgreifenden Zeichensystemen und der häufig thematisierten Aufhebung von vermeintlich logischen Zwängen zwischen Wort-Ding-Bild einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Der Jury gehörten die Mitglieder der Sektion Bildende Kunst Heinz Emigholz, Hubertus von Amelunxen und Ulrich Erben an. Der Preis wird am 20. September 2013 verliehen. Im Anschluss daran folgt eine Ausstellung mit aktuellen Werken des Künstlers in der Akademie der Künste, Hanseatenweg.

Bisherige Preisträger waren u.a.: Douglas Gordon (2012), Janet Cardiff & George Bures Miller (2011), Mona Hatoum (2010).

Akademie der Künste
Pariser Platz 4
10117 Berlin
Tel. +49(0)30 200 57-15 14

adk.de
Eran Schaerf auf art-in.de

ein Video mit Eran Schaerf (er spricht ab 2:31 min.)


chk

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Daten zu Eran Schaerf:


- ars viva Preistraeger
- Biennale Venedig 2011 Pav
- Daimler Art Collection
- documenta 9, 1992
- Manifesta 2, 1998
- Preisträger 2013, Käthe-Kollwitz-Preis
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD


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Titel zum Thema Eran Schaerf:

Eran Schaerf erhält Käthe-Kollwitz-Preis 2013 der Akademie der Künste
Den mit 12.000 € dotierten Käthe-Kollwitz-Preis 2013 erhält der in Berlin lebende, israelische Künstler Eran Schaerf (*1962 in Tel Aviv-Jaffa).

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