Aufruf: Noch bis 31.1.2013 können sich Künstler für die Ausstellung "Anonyme Zeichner" bewerben. Bereits seit 2006 verfolgt Anke Becker ihr sich jährlich wiederholendes Ausstellungs-Konzept, dass Künstler ihre Arbeiten anonym zu einem Einheitspreis präsentieren können und erst bei Verkauf der Künstlername veröffentlicht wird.
"Im Rahmen einer Ausstellung in den Uferhallen Berlin im März 2013 werden internationale Zeichnungen gezeigt, deren Autoren anonym bleiben. Vor der Ausstellung wird ein offener Aufruf zur Teilnahme im Internet geschaltet. Aus allen eingesendeten Zeichnungen werden rund 800 Stück für die Ausstellung ausgewählt. Es werden keine inhaltlichen Vorgaben gemacht – die einzige formale Regel: Ausgestellt werden ausschließlich Arbeiten bis zu einem Format von maximal A3. Herkunft, Alter oder Geschlecht der Teilnehmer werden nicht erfragt und spielen bei der Auswahl keine Rolle. Alle Zeichnungen werden zu einem symbolischen Einheitspreis von jeweils 150 Euro verkauft. Die Künstler erhalten pro verkaufter Arbeit 100 Euro die restlichen 50 Euro werden zur Teilfinanzierung des Projektes verwendet. Der festgesetzte Einheitspreis versteht sich nicht als realer Marktpreis sondern fungiert als konzeptueller Platzhalter für jede auf dem Kunstmarkt erdenkliche Verkaufssumme. Unverkaufte Zeichnungen werden an die Künstler zurückgesendet oder auf Wunsch archiviert. Die Anonymität der ZeichnerInnen kann nur durch einen Verkauf aufgehoben werden: Verkaufte Zeichnungen werden direkt von der Wand genommen und der Name sowie der Herkunftsort des jeweiligen Künstlers wird an die entstehende Leerstelle auf die Wand geschrieben.
Aufruf zur Teilnahme: Mehr Informationen und die Teilnahmeunterlagen zum download hier: anonyme-zeichner.de/aufruf-zur-teilnahme/ Einsendeschluß: 31. Januar (Poststempel) / keine Portfolios / keine Teilnahmegebühren.
Berlin Daily · 15.10.2026
Buchpräsentation "Gespenster. Essays aus dem
19 Uhr: letzten europäischen Jahrhundert“, u.a. mit Eckhardt Gillen, Andrzej Franaszek, Ron Mieczkowski,im Rahmen der Ausstellung "Józef Czapski. Essenzen des Alltäglichen". Galerie des Polnischen Instituts | Burgstr. 27, 10178 Berlin




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