In diesem Rahmen fanden zahlreiche Ausstellungen, Performances, Workshops und Lectures statt (wir berichteten an dieser Stelle mehrfach darüber).

Jetzt ist der Projektraum von der Richardstraße 43/44 in die Richardstraße 20 gezogen. Die neuen Räumlichkeiten befinden sich in einem alten Umspannwerk - erbaut zwischen 1926 und 1928 von dem Architekten Hans Heinrich Müller, der u.a. auch die Umspannwerke in Berlin-Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Charlottenburg oder Wedding gebaut hat.

Bonaventure Soh Bejeng Ndikung
Im Vergleich zum alten Standort bietet der neue, neben der Industrie-Atmosphäre, mit über 400 qm viel Platz.

Hier sollen nicht nur das bisherige Veranstaltungsprogramm fortgesetzt, sondern auch eine öffentliche Bibliothek und ein Residency Programm für Kuratoren, Autoren und Künstler entstehen sowie das Sammlungs-Archiv mit seinem Schwerpunkt auf deutscher Kolonialgeschichte ausgebaut werden.

Bisher gehörte zu dem Gesamtkonzept des Projektraumes gleichzeitig die Auseinandersetzung mit dem unmittelbaren Umfeld. So wurden zum Beispiel Kochveranstaltungen organisiert, um mit den Nachbarn oder Neugierigen von der Straße ins Gespräch zu kommen. Inwieweit dieses Konzept aufgeht bei einer - ohne Frage - beeindruckenden Industriearchitektur, die nach außen hin jedoch abgeschottet wirkt, wird sich zeigen. Erst einmal wurden die neuen Räumlichkeiten mit einer gebührenden Party gefeiert ...
SAVVY Contemporary e.V.
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