Illustration: Benedikt Rugar, 2012, © Benedikt Rugar

Noch eine Ausschreibung, dieses Mal für Nachwuchswissenschaftler sowie forschungsorientierte Akteure aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft.

In der Ausschreibung heißt es:

Unsere Vorstellung von der Natur ist überholt. Der Mensch formt die Natur. Das ist der Kern der Anthropozän-These, die einen Paradigmenwechsel nicht nur in den Naturwissenschaften ankündigt, sondern darüber hinaus in Kultur, Politik und Alltag nach neuen Wegen sucht. In einem zweijährigen Projekt lotet das Haus der Kulturen der Welt (HKW) die vielfältigen Implikationen dieser Hypothese aus in dem transdisziplinären Anthropozän-Projekt aus.

Im Rahmen des Projektes findet am HKW in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte das u.a. von der Schering Stiftung geförderte Anthropozän-Curriculum statt, das auf experimentelle wie exemplarische Weise Wege für eine transdisziplinäre Wissens- und Bildungskultur erprobt.

Als exemplarischer Modellkurs wird das Curriculum vom 14.11. bis zum 22.11.2014 am HKW erprobt und steht einer Gruppe von 100 per internationaler Ausschreibung ausgewählten Postgraduierten offen. Noch bis zum 07.05.2014 können sich Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Postdoktoranden) sowie forschungsorientierte Akteure aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft auf Anthropocene-Curriculum.org für den Campus bewerben.

U.a. mit Mit Marco Armiero, Amita Baviskar, Elena Bougleux, Arno Brandlhuber, Miriam Diamond, Paul N. Edwards, Erle Ellis, Sabine Höhler, Pablo Jensen, Natalie Jeremijenko, Adrian Lahoud, Mark Lawrence, Reinhold Leinfelder, Wolfgang Lucht, Ioan Negrutiu, Philipp Oswalt, Libby Robin, Wolfgang Schäffner, Sverker Sörlin, Will Steff en, Bronislaw Szerszynski

Projektleitung: Katrin Klingan, wissenschaftliche Konzeption: Christoph Rosol, Moderatoren: Roman Brinzanik, Manfred Laubichler

weitere Informationen zur Ausschreibung: anthropocene-curriculum.org/

weitere Informationen zu dem Anthropozän-Projekt: Anthropozän-Projekt