Dauer: 8 min.
Aktuell ist im Martin-Gropius-Bau die mit 200 Werken bisher umfassendste ZERO-Ausstellung seit Bestehen der Bewegung 1957 zu sehen. Wie Heinz Mack, dem in unserem Video der Schwerpunkt gewidmet ist, in der Pressekonferenz betonte, hat sich trotz des internationalen Renommees bisher noch kein Museum bereit gefunden ZERO eine Ausstellung zu widmen.
Die Gruppe ZERO um Heinz Mack, Günther Uecker und den im letzten Jahr verstorbenen Künstler Otto Piene entwickelte sich in den 50er und 60 Jahren schnell zur größten internationalen Künstlerbewegung der Nachkriegszeit. ZERO war, wie Mack erläuterte, eine Haltung, die zunächst alles hinterfragte, um von Null aus neu zu beginnen. Kennzeichnend ist die Beschäftigung mit Licht, Bewegung, Raum und das Experimentieren mit neuen Materialien sowie eine gattungssprengende Vielfalt von Kunst, Wissenschaft und Alltag. Von Ausstellung zu Ausstellung wurde der Künstlerkreis weit über Deutschlands Grenzen hinaus erweitert, weil es ähnliche Tendenzen auch in anderen Ländern gab. An ZERO Ausstellungen nahmen u.a. Lucio Fontana, Piero Manzoni, Yves Klein, Jean Tinguely oder Jesus Rafael Soto teil. So sind in der Ausstellung im Gropius-Bau 41 Künstler zu sehen. Heinz Mack, Otto Piene, Günther Uecker sind jeweils eigene Räume gewidmet.
Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt, wir werden in unseren Berlin Dailys darauf hinweisen.
Ausstellungsdauer: 21. März bis 8. Juni 2015
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag 10:00–19:00 Uhr

Dienstag geschlossen
An allen Feiertagen von 10:00–19:00 Uhr geöffnet
Die Kasse schließt um 18:30 Uhr
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
4321zero.com/
Berlin Daily 05.12.2025
Galeriegespräch mit Kay Fingerle und Holger Kleine
19 Uhr: im Rahmen der der Fotoausstellung „Raumaufteilung“ von Kay Fingerle Deutscher Werkbund Berlin e.V. | Goethestraße 13 | 10623 Berlin
Video: ZERO - Die internationale Kunstbewegung der 50er und 60er Jahre
von ct
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