Foto: kuag
Genau vor 10 Jahren, im Mai 2010, eröffnete der Sammler Thomas Olbricht seinen me Collectors Room Berlin - ein von Düttmann+Kleymann konzipiertes Wohn- und Ausstellungshaus in der Auguststraße. Olbrichts Sammlung umfasste damals über 2.500 Objekte von Beginn des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwartskunst und zählte zu den umfangreichsten Privatsammlungen Europas. Gleichzeitig war es für Berlin flächenmäßig eine der größten Privatinitiativen dieser Art.
Über die Ausrichtung seines Ausstellungsraumes und seine Pläne in Berlin sprachen wir damals mit Thomas Olbricht:
Dauer: ca. 5.50 min
Thomas Olbricht veranstaltete in den letzten Jahren nicht nur viele Ausstellungen, zum Teil hochkarätig besetzt, sondern es wurde ein weiterer Schwerpunkt auf die Vermittlungstätigkeit gelegt, hier sei nur an die Initiative "Wunderkammerschiff" erinnert - ein mobiler Museumsraum, der auf den Wasserstraßen von Berlin und Brandenburg, Kindern einen Zugang zu Kunst und kultureller Bildung ermöglichte.
Die Stiftung Olbricht wird auch in Zukunft ihren Fokus auf die Förderung von Projekten der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche legen, jedoch nicht mehr von Berlin aus, sondern aus Essen, dem Wohnort von Claudia und Thomas Olbricht. Trotzdem bleibt die Initiative um das Wunderkammerschiff Berlin und Brandenburg erhalten und wird in Zusammenarbeit mit der Helga Breuninger Stiftung fortgesetzt.
Ab voraussichtlich Herbst 2020 wird die Sammlung Peter Janssen – eine der weltweit umfangreichsten Kollektionen zur Ästhetik, Handwerks- und Kriegskunst der Samurai – nach umfassenden Umbauarbeiten in die Auguststraße 68 einziehen.
Auf art-in-berlin haben wir in der Vergangenheit vielfach die Ausstellungen me Collectors Room besprochen, unter anderen:
- Transverse Wave. Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit Sound Design von Simon Stockhausen
www.art-in-berlin.de
- Beyond mit Arbeiten von Francisco de Goya, Jake & Dinos Chapman, Jonas Burgert, Nathalie Djurberg & Hans Berg, George Condo, FORT und Kris Martin
www.art-in-berlin.de
-The Long Now. Reflexionen von Zeit und Vergänglichkeit
www.art-in-berlin.de
www.me-berlin.com
Berlin Daily 30.04.2026
Claude Lanzmann und Jean-Luc Godard
19 Uhr: Filmen nach Auschwitz, Buchpräsentation mit Klaus Theweleit (Kulturtheoretiker), moderiert von Katja Nicodemus (Filmkritikerin, Die Zeit). Neuer Berliner Kunstverein | Chausseestr. 128/129 | 10115 Berlin
me Collectors Room schließt
von chk
Weitere Artikel von chk
Titel zum Thema: me Collectors Room
- Der Stoff, aus dem die Wellen sind: Die Ausstellung Transverse Wave im me Collectors Room
- Aus dem Diesseits ins Jenseits und zurück: Beyond im me Collectors Room
- Zeitwerk - The Long Now im me Collectors Room Berlin
- Australische Kunsttraditionen im Me Collectors Room
- Ausstellungsbesprechung: Sigmar Polkes Editionen





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