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Protestbrief gegen private Kunsthalle Berlin

von chk (19.02.2022)
vorher Abb. Protestbrief gegen private Kunsthalle Berlin

Auch art-in-berlin unterstützt den Offenen Brief der Künstlerin Hito Steyerl, dem Künstler Clemens von Wedemeyer und dem UdK-Professor Jörg Heiser, den diese aus Protest gegen die private Kunsthalle Berlin in dem Medien-Magazin e-flux veröffentlicht haben.
Auch wir sind enttäuscht vom rot-rot-grünen Berliner Senat und seinem politischen Agieren in dieser Angelegenheit.
Es wäre an der Zeit, an die Zukunft zu denken und Modelle zu erarbeiten, die nicht nur einseitige private Interessen bedienen.

In dem Brief, der sich an den Senator für Kultur und Europa Klaus Lederer, die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey, den Regierenden Bürgermeister a.D. Michael Müller, die Mitglieder des Aufsichtsrats der Tempelhof Projekt GmbH, den Berliner Rechnungshof, die Kulturstaatsministerin Claudia Roth sowie Bundespräsident Frank Walter Steinmeier als Schirmherr der Ausstellung “Diversity United” richtet, heißt es:

"Wir schreiben Ihnen, weil wir alarmiert sind davon, dass die Stadt Berlin bzw. deren Funktionsträger sich ohne Not mit der räumlichen und finanziellen Unterstützung einer sogenannten „Kunsthalle Berlin“ von privaten Vereinen, Unternehmen und Personen rund um den „Kulturmanager“ Walter Smerling haben instrumentalisieren lassen. Diese betreiben am zentralen und prominenten Ort Flughafen Tempelhof nicht nur das leider vielerorts übliche Spiel, sich private Vernetzungs-, Repräsentations- und Profitinteressen aus öffentlichen Mitteln alimentieren zu lassen. Sondern sie betreiben auch aktiv und mitten in einer geopolitischen Krise höchsten Ausmaßes – dem schwelenden Russland-Ukraine-Konflikt – eine fehlgeleitete „Kulturdiplomatie“, die sich vor allem dadurch äußert, dass man Wladimir Putin zum Schirmherr der einen Ausstellung macht („Diversity United“) und am Vorabend der Eröffnung der anderen (Bernar Venet) das designierte Gazprom-Aufsichtsratsmitglied Gerhard Schröder als Hauptredner aufbietet – in den Ausstellungsräumen, beim Firmen-Neujahrsempfang des Hauptsponsors, des Bauunternehmers Christoph Gröner. ..." (weiterlesen)

Wer den Brief ebenfalls unterzeichnen will, hat hier die Möglichkeit:
www.e-flux.com

chk

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Auch art-in-berlin unterstützt den Offenen Brief der Künstlerin Hito Steyerl, des Künstlers Clemens von Wedemeyer und des UdK-Professors Jörg Heise.

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