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Für Kultur und Europa steht im Sachhaushalt ein Gesamtvolumen von 885,7 Millionen Euro für 2022 und 905,8 Millionen Euro für 2023 zur Verfügung. Im Jahr zuvor waren es 786,6 Millionen Euro. Das heißt für den Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, dass trotz Coronakrise und dem Krieg in der Ukraine die Hauptstadt-Kultur grundsätzlich ohne Einschnitte auskommt.
Im Einzelnen bedeutet das zum Beispiel, dass die tarifliche Entwicklung in Berliner Kultureinrichtungen zu 100 Prozent ausgeglichen wird und nicht zulasten der künstlerischen Etats geht. Honorare von freiberuflichen Guides werden angehoben, und es stehen zusätzliche Mittel für den Fonds Ausstellungsvergütung für bildende Künstler*innen (FABIK) zur Verfügung.
Auch die Berliner Museen dürften sich freuen, sie erhalten ab 2022 zusätzliche Programmmittel für Ankäufe und Ausstellungen. Neu ist, dass jetzt erstmals die beiden Kunstvereine nGbK und n.b.k in den Landeshaushalt aufgenommen werden.
Der angespannten Situation bezüglich der Arbeits- und Proberäume wird versucht, durch eine Bündelung der Kompetenzen im Arbeitsraumprogramm (ARP) und die Erhöhung der Mittel entgegenzuwirken. Im Jahr 2022 stehen nun für Anmietungen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung, im Jahr 2023 3 Millionen Euro. Eine Entwicklung, die auch der bbk berlin begrüßt.
Ein besonderes Augenmerk legt der Senat auf die Digitalisierung im Kulturbereich, deren Vernachlässigung sich vor allem während der Coronakrise zeigte. So erhöhen sich die Mittel für die Modernisierung von Einrichtungen und Verwaltung im Jahr 2022 um 1,285 Millionen Euro und im Folgejahr 2023 um 3,8 Millionen Euro.
Berlin Daily 07.07.2026
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20 Uhr: Lyrics zu den Werken „2000 millimètres d’infinis possibles“ und „Live“ von Musiker*innen. Kantine am Berghain | Am Wriezener Bahnhof | 10243 Berlin



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