Eine aktuelle und sehr interessante Studie der Stiftung Kunstfonds und der Initiative Urheberrecht untersucht die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich der bildenden Kunst.
Im Mittelpunkt steht die Befürchtung, dass KI-Bildgeneratoren, deren Marktanteil bis 2030 stark steigen soll, die Einnahmen von Künstler:innen schmälern und deren Rolle grundlegend verändern könnten. Die Studie präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter Künstler:innen und Kunstrezipient:innen, die mehrheitlich neue Kunstformen durch KI antizipieren, aber auch die Gefahr einer Marktüberschwemmung und Wettbewerbsverzerrung sehen. Gefordert werden finanzielle Kompensationen für Urheber:innen, deren Werke zum Training von KI-Modellen genutzt werden, sowie eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Kunstwerke. Abschließend wird die Schwierigkeit einer Einigung mit KI-Firmen beleuchtet, da die genauen Nutzungsformen von Trainingsdaten und die fairste Form der Künstlervergütung noch unklar sind.
Darüberhinaus erweitern 20 Expert:inneninterviews aus der Kunstszene die Studie, um die "Stimmungslage im Bereich der Kunstvermittlung" zu erfassen und um die Dringlichkeit der Maßnahmen einzuordnen.
KI UND BILDENDE KUNST - ZU CHANCEN UND RISIKEN
Berlin Daily 07.08.2026
Filmvorführung
21.15 Uhr: im Rahmen von Bjørn Melhus. LOST IN FINITY: Joshua Oppenheimer, Endzeit-Musical THE END (2024), eng. mit dt. UT silent green | Gerichtstraße 35 | 13347 Berlin
Nutzen, Chancen und Risiken von KI im Bereich Bildender Kunst
von ct
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