Berlin Summer University of the Arts, Photo by Franck Lazare


Internationales Workshop-Programm an der Universität der Künste Berlin startet im Juni | Anmeldung ab sofort möglich

Von Juni bis September 2026 lädt die Berlin Summer University of the Arts am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin zu über 30 internationalen Workshops ein. Das Programm richtet sich an Künstler*innen und Kreative aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Gestaltung, Darstellende Kunst sowie an transdisziplinären Formaten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Unter dem Jahresthema ENOUGH setzen sich die Workshops mit Fragen von Reduktion, Nachhaltigkeit und Widerstand auseinander – als Gegenentwurf zu Konsum, Wachstum und Reizüberflutung. Das Konzept wird in sozialen, politischen und ökologischen Kontexten beleuchtet: von materialbezogenen und performativen Praktiken bis hin zu nachhaltigen künstlerischen Strategien.

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Berlin Summer University of the Arts, Photo by Ina Bierstedt


Mehrere Kurse widmen sich dem bewussten Umgang mit Material, etwa „Learning from Bio-Materials“ (Annika Haas & Petja Ivanova) oder „Bending Wood“ (Esra Nagel), der traditionelles Handwerk mit Fragen der Nachhaltigkeit verbindet.

Der öffentliche urbane Raum steht im Fokus zahlreicher Workshops: In „Tracing (Future) Mobility through Walking and Film“ (Mirjana Mitrovic & Jan-Holger Hennies) wird das Gehen als künstlerische Forschungsmethode untersucht. „The Slow Line“ (Natalia Irina Roman) nutzt Züge und Bahnhöfe als künstlerisches Material, während sich „Edible City“ (Gosia Lehmann & Valerian Blos) alternativen urbanen Strukturen zuwendet oder in „River Song“ (Alessandra Eramo) die Flüsse der Stadt als Klanglandschaften stimmlich erkundet werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kritischer Reflexion und Kunsttheorie. Workshops wie „Critical Seeing of Neo-Orientalism in Contemporary Art“ (Tara Habibzadeh & Priyam Goswami Choudhury) oder „Too Much is Not Enough“ (Kate Brown & Mitch Speed) hinterfragen zeitgenössische Bildproduktion und Kunstkritik im Zeitalter des Überflusses.

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Berlin Summer University of the Arts, Photo by Ella Pienkoss


Auch die Auseinandersetzung mit dem Körper spielt eine zentrale Rolle. Kurse wie „Stitching Urban Landscape“ (Vanessa Gravenor), „Enough Images?“ (Diana Weis & Lisa Andergassen) oder „Do I (only) Need my Body?“ (Slava Kushkov) untersuchen den menschlichen Körper und dessen physische wie digitale Grenzen aus künstlerischer Perspektive.

Das vollständige Programm und alle Informationen finden Sie unter: summer-university.udk-berlin.de