Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales bleibt der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung der an freiberufliche Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte auch im nächsten Jahr bei 3,9 Prozent.

In der Pressemitteilung heißt es:
"Die Künstlersozialversicherung konnte durch konjunkturell bedingte Auftragsrückgänge im letzten Jahr entstandene Einnahmeausfälle mit Überschüssen aus den Vorjahren ausgleichen. So kann die Künstlersozialabgabe zum kommenden Jahr mit 3,9 Prozent auf niedrigem Niveau konstant gehalten werden. Vor dem schwierigen wirtschaftlichen Hintergrund ist das ein gutes Ergebnis. Auch 2011 bleibt es damit bei einem im Vergleich zu 2005 um zwei Prozentpunkte abgesenkten Abgabesatz."

Nachdem 2005 der Abgabesatz, den Unternehmen, die mit Künstlern und Publizisten auf freiberuflicher Basis zusammenarbeiten, auf die Honorarsumme zahlen müssen, sprunghaft auf 5,8 Prozent anstieg, ist die jetzige Meldung eine positive Nachricht.

Zahlen: Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales sind rund 165.000 selbständige Künstler und Publizisten mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von rund 13.300 Euro versichert; die Zahl der erfassten Verwerter beträgt rund 120.000.

Die Prüfung, ob die betroffenen Unternehmen ihre Künstlersozialabgabe auch entrichten, unterliegt der Deutschen Rentenversicherung.

weitere Infos:
- "Künstlersozialversicherungsgesetz – Hintergründe und aktuelle Anforderung", 224 Seiten als pdf-Datei kostenlos unter: kulturrat.de/dokumente/ksvg-buch