rosa MenkMan, how not to Be read, 2015 © rosa MenkMan

Zwischen Kunst und Informatik – Digitalvilla der Universität Potsdam wird zum Labor für Glitch Art & Glitch Aesthetic

Einblicke in die Alchemie der Glitch-Art gibt die zur Universität Potsdam gehörende Digitalvilla. Vom 22. März bis zum 30. Juni öffnet sich das Gebäude am Hedy-Lamarr-Platz einem künstlerischen Phänomen, das digitale und analoge Fehler für ästhetische Zwecke nutzt. Unter dem Titel „GLITCH PHENOMENA 3.0“ führen Vorträge, Performances, Workshops und Präsentationen in dieses technologiegeprägte Kunstgenre ein.

Rosa Menkman: Lets write a hidden message in the dirty noise of a glitch!“ – das ist der Titel des ersten Ausstellungsmoduls der „Plattform Glitch Aesthetics“, die am 22. März um 19 Uhr mit einem Künstlerin-Gespräch eröffnet wird.

"„Glitch“ beschreibt im Englischen ein unerwartetes Ereignis/oder Ergebnis, eine Fehlfunktion digitaler oder analoger Artefakte. In der Kunstgeschichte ist die Dekonstruktion von Visualität eine Konstante und Ausdruck kritischer künstlerischer Praxis. Nam June Paik, JODI, Rosa Menkman oder Lisa Paclet und viele andere zerlegen Medien, vernichten oder beschädigen Dateien." erklärt die Kuratorin und Initiatorin der Plattform Glitch Aesthetics Verena Voigt M.A.

Gefördert durch die Stiftung Kunstfonds. NEUSTARTplus Plattformen der Bildenden Kunst.

Weitere Informationen: www.verena-voigt-pr.de

Digitalvilla, Hedy Lamarr-Platz, 14482 Potsdam
14482 POTSDAM
KARL-MARX-STR. 67