Bénédicte Savoy, © Maurice Weiss

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy wird für ihr Buch „À qui appartient la beauté?“ mit dem Prix Européen de l’Essai 2025 ausgezeichnet. Die Jury lobt das Werk als unverzichtbaren Beitrag zur aktuellen Debatte über kulturelles Erbe, koloniale Vergangenheit und die Rolle europäischer Museen.

Bénédicte Savoy, vielfach ausgezeichnete Professorin an der Technischen Universität Berlin, beleuchtet in ihrem Essay die komplexen Machtstrukturen, die die Zirkulation von Kunstwerken in der "globalen Erzählung" prägen. Anhand ikonischer Objekte wie der Büste der Nofretete, des Pergamonaltars oder der Beninbronzen reflektiert sie über die koloniale Vergangenheit und ihre globalen Verflechtungen.

Der mit 20.000 CHF dotierte Preis der Fondation Charles Veillon wird am 3. September 2025 in Lausanne überreicht. Bénédicte Savoy zählt zu den international einflussreichsten Kunsthistorikerinnen und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis und dem Großen Deutsch-Französischen Medienpreis.

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