Der Realisierungswettbewerb für die denkmalgerechte Sanierung und Erweiterung des Brücke-Museums in Berlin-Dahlem ist entschieden. Aus rund 240 Einreichungen wählte das Preisgericht drei Preisträger sowie drei Anerkennungen aus.
Das 1967 von Werner Düttmann errichtete Gebäude beherbergt die weltweit größte Sammlung der Künstlergruppe Brücke. Ziel des Verfahrens war ein Entwurf, der das Baudenkmal respektiert und zugleich dringend benötigten Raum für Ausstellungen, Depot, Forschung und Vermittlung schafft.
ERGEBNIS
Unter dem Vorsitz der Architektin Jórunn Ragnarsdóttir prämierte die Jury drei Teams im Bereich Architektur und Landschaftsarchitektur. Zudem vergab sie drei Anerkennungen.
1. Preis: 43.000 Euro
Barkow Leibinger Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin,
mit fabulism GbR, Landschaftsarchitektur, Berlin
2. Preis: 27.000 Euro
heneghan peng architects, Dublin, Irland,
mit Juca Landschaft und Architektur, Berlin,
mit adb Büro für Architektur, Denkmalpflege und Bauforschung Steffen Obermann, Berlin
3. Preis: 16.000 Euro
bächlemeid architekten stadtplaner BDA PartGmbH, Berlin,
mit Planorama GmbH, Landschaftsarchitektur, Berlin
ANERKENNUNGEN (insgesamt 22.000 Euro)
ARGE NOTO, Hamburg + Büro Wortmann Gork, Berlin,
mit POLA Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
rw+ Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
mit YLA Ando Yoo Landschaftsarchitektur, Hamburg,
mit pin-planende Ingenieure GmbH, Berlin,
mit Hartwich Bernhardt Ingenieure GmbH, Berlin
FRÖLICHSCHREIBER Architekten GmbH, Berlin,
mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Brücke-Museum | Bussardsteig 9 | 14195 Berlin
Die Entwürfe werden ab Ende September 2026 in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert:
29. September – 09. Oktober 2026, Mo-Fr von 11 -19 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Fehrbelliner Platz 4, Raum 4151
10707 Berlin





