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Massimo-Stipendien für 2007 vergeben

von ch (07.06.2006)


Massimo-Stipendien für 2007 vergeben

Die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo ist die bedeutendste Einrichtung zur Förderung deutscher Künstler/innen durch Studienaufenthalte im Ausland. Sie wird im Jahr mit 1,34 Mio. Euro aus Mitteln des BKM gefördert.

Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat jetzt die Stipendien für Aufenthalte in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo und Casa Baldi sowie für das Deutsche Studienzentrum in Venedig für 2007 vergeben.

Für einen einjährigen Aufenthalt in der Villa Massimo wählte die Villa-Massimo-Jury, die sich zusammensetzt aus Fachleuten der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition), folgende Künstler/innen und als Stipendiaten aus:

Dieter Dolezel, Gauting (Musik), Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen (Architektur), Stefan Mauck, Braunschweig (Bildende Kunst), Aurelia Mihai, Hamburg (Bildende Kunst), Wieka Muthesius, Berlin (Architektur), Carsten Nicolai, Berlin (Bildende Kunst), Anton Safronov, Berlin (Musik), Ingo Schulze, Berlin (Literatur), Ulf Stolterfoht, Berlin (Literatur) und Matthias Weischer, Leipzig (Bildende Kunst).


Für einen dreimonatigen Studienaufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi in Olevano Romano wurden ausgewählt:

Jörn Arnecke, Hamburg (Musik), Antje Freiesleben, Berlin (Architektur), Petra Morsbach, Starnberg (Literatur ), Samir Odeh-Tamimi, Berlin (Musik), Judith Reitz, Köln (Architektur), Jan Wagner, Berlin (Literatur), Anne Weber, Büdingen (Literatur) und Silke Zimpel, Dresden (Musik).

Weiter wählte die Villa Massimo-Jury auch die Künstlerstipendiaten des Deutschen Studienzentrums in Venedig aus. Für einen zweimonatigen Aufenthalt sind vorgesehen:

Britta Fritze, Berlin (Architektur), Dorothea Hofmann, München (Musik), Angela Krauss, Leipzig (Literatur), Ulrike Rosenbach, Bornheim/Rösberg (Bildende Kunst), Kathrin Schmidt, Berlin (Literatur) und Benjamin Schweitzer, Berlin (Musik).

Außerdem hat die Jury vorgeschlagen, folgenden Künstler/innen einen sechsmonatigen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris in den vom Bund erworbenen Ateliers zu ermöglichen:

Ulla von Brandenburg, Hamburg (Bildende Kunst), Minas Borboudakis, München (Musik), Gordon Kampe, Essen (Musik), Ralf Küster, Bremen (Bildende Kunst), Philipp Maintz, Berlin (Musik) und Jeanette Petri, Frankfurt (Bildende Kunst).

Zur Jury für den Bereich Bildende Kunst gehörten: Dr. Stephan Berg, Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe, Dr. Veit Loers, Dr. Julian Heynen und Prof. Dr. Karla Schulz-Hoffmann. In der Sparte Architektur entschieden: Prof. Dr. Thomas Herzog, Prof. Karla Kowalski, Prof. Peter Latz und Prof. Gesine Weinmiller.

Bewerbungen für das Jahr 2008 müssen bis 15. Januar 2007 an die für die Kunstförderung zuständige Behörde des Wohnsitzlandes des jeweiligen Bewerbers gerichtet werden.

www.bundesregierung.de

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