Vom 22.-26. Juli findet in Berlin der "UIA - Weltkongress der Architektur" statt. Parallel dazu zeigen 70 Gruppen von jeweils einem oder mehreren Künstlern, Architekten und Galeristen Installationen und Projekte an unterschiedlichen Orten, hauptsächlich jedoch in Berlin-Mitte.
Wieder einmal wird der Versuch unternommen, die beiden befreundeten Feinde zusammenzubringen. Es sollen neue Koordinaten ausgelotet und Grenzen erkannt werden, fruchtbar sein und Möglichkeiten eröffnen. Es soll nicht um "Kunst am Bau" gehen.
Versprochen wird die ernsthafte Auseinandersetzung der Kunst mit der Architektur und umgekehrt. Die Ziele sind also hoch gesteckt, und es bleibt zu überprüfen, ob die weitgefächerten Aktivitäten dem gerecht werden. Der organisatorische Aufwand ist immens und die Größe und Individualität aller beteiligten Gruppen schwer einschätzbar. Die Flut an Informationen ist unübersichtlich und nicht leicht zu strukturieren.
art-in-berlin will im Vorfeld des Kongresses einzelne Galerien und ihre Konzepte vorstellen sowie Akzente setzen, die eine Orientierung im kleinsten Sinne möglich machen.
(Fortsetzung folgt)
"Rethinking: space, time, architectur"
von Stella Hoepner-Fillies
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