Prägend für die Entwicklung der Bauhaus-Architektur in Tel Aviv waren Architekten, die am Bauhaus in Weimar und Dessau studiert hatten bzw. dort tätig waren und durch den Nationalsozialismus gezwungen waren, sich neue Wirkungsstätten zu suchen.
Tel Aviv - die sogenannte "Weiße Stadt" -, die erst 1909 gegründet wurde, verfügt über die weltgrößte Ansammlung von Gebäuden im Bauhaus-Stil. Hier reihen sich klare Häuserformen mit Flachdächern, Lichtschlitzen und ausladenden Balkonen umgeben von kleinen Gartenanlagen beeindruckend aneinander.
Trotz klimatischer Einflüsse, starken Verkehr, bürokratischer Hemmnisse und diverser Bausünden, reflektiert die Stadtlandschaft auch heute noch die Leichtigkeit, Funktionalität und Großzügigkeit moderner Architektur.












