Seit heute zeigt die ifa-galerie in ihren Berliner Räumen die Ausstellung "Bilder des Erinnerns und Verschwindens" mit Arbeiten der Künstler Leila Danziger - Brasilien, Esther Shalev-Gerz - Frankreich/Israel, Simcha Shirman - Israel, Wojciech Prazmowski - Polen.

In Anbetracht der politischen Weltlage der Ausstellungstipp zum Wochenende:

Presseerklärung / Auszug: "Künstlerische Arbeiten und Entwürfe, die sich mit der systematischen Verfolgung und Tötung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich auseinandersetzen, erwecken die Aufmerksamkeit des kunstinteressierten Publikums vor allem vor dem Hintergrund der seit über zehn Jahren anhaltenden Diskussion zur Errichtung eines Mahnmales für die ermordeten Juden Europas in Berlin.
Mit der Ausstellung "Bilder des Erinnerns und Verschwindens" leistet die ifa-Galerie Berlin einen Beitrag zu der noch immer nicht beendeten Diskussion. Es werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die sich unabhängig von allen Kontroversen und
Diskussionen völlig unspektakulär aus innerem Drang und der eigenen Biografie heraus über Jahre hinweg oder ein ganzes Leben lang in ihrer Kunst mit diesem unfassbaren Geschehen auseinandersetzen. Die ifa-Galerie Berlin wählte künstlerische Positionen aus, die weniger das Gedenken und Erinnern in denkmalartiger Form reflektieren,
sondern die - wie Leila Danziger (Brasilien) und Esther Shalev-Gerz (Israel/Frankreich) - Einzelschicksale in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung stellen, oder die - wie Simcha Shirman (Israel) und Wojciech Prazmowski (Polen) - das eigene
Erleben und Empfinden thematisieren. ..."

Ausstellungsdauer: 21. März bis 25. Mai 2003

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 14 - 19 Uhr

Eine Ausstellung der ifa-Galerie Berlin
Institut fuer Auslandsbeziehungen
Dr. Barbara Barsch/ Linienstrasse 155/ D-10115 Berlin
Tel. 28449111
ifa.de