courtesy oqbo raum für bild wort und ton

Bereits zum dritten Mal wird der mit jeweils 30.000 EUR dotierte Preis für Projekträume und -Initiativen vergeben, durch den deren Engagement durch die Berliner Kulturverwaltung gewürdigt wird.

Die diesjährigen Preisträger sind:

after the butcher
ausland / projektarchiv e.V.
Kurt-Kurt
oqbo raum für bild wort und ton
OZEAN
Raumerweiterungshalle / Selbstuniversität e.V.
Spor Klübü


Neben Galerien, Museen oder Kunstvereinen beleben Projekträume und-initiativen die Berliner Kunstszene durch ihre Einmischung in politische Debatten sowie ihre bevorzugt interdisziplinären Ansätze. Im Unterschied zu kommerziellen Galerien oder auch zu Produzentengalerien spielt bei Projekträumen der merkantile Faktor keine beziehungsweise eine untergeordnete Rolle. Sie finanzieren sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und - wie im kulturellen Sektor häufig - durch Selbstausbeutung der Initiatoren. Insofern dient der Preis zur Unterstützung, die vorhandene Vielfalt zu sichern und die Aktivitäten der künstlerischen Projekträume und -initiativen in Berlin sichtbarer zu machen.

Der Jury, die die Preisträger aus 94 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt hat, gehörten an: Nicola Kuhn (Berliner Tagesspiegel), Heiko Pfreundt (Kreuzberg-Pavillon, Preisträger 2013), Karin Rebbert (NGbK), Axel Daniel Reinert (Schiller-Palais) und Heidi Sill (Künstlerin).

Informationen zu den letztjährigen Preisträgern: hier