Alte Nationalgalerie, Foto: kuag
Die Leitungspositionen bei den Staatlichen Museen zu Berlin werden neu strukturiert. Wie der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters am 23. November 2020 beschlossen hat, wird die Leitung der Nationalgalerie künftig auf drei Positionen verteilt.
Ein/e Direktor*in:
- für die Alte Nationalgalerie (mit der Friedrichwerderschen Kirche),
- für die Neue Nationalgalerie (mit dem künftigen Museum des 20. Jahrhunderts, dem Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg)
- für den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Offensichtlich finden die in diesem Sommer veröffentlichten Empfehlungen aus dem Gutachten des Wissenschaftsrates zur Evaluation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihre Resonanz. Zunächst müssen dafür aber erst noch organisatorische Voraussetzungen geschaffen werden.
Was auf jeden Fall auf das Gutachten zurückzuführen ist, ist die personelle Trennung von Gemäldegalerie und der Generaldirektion der Staatlichen Museen. Zusätzlich zu der oben genannten Umstrukturierung wird die Direktion von Gemäldegalerie sowie Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin neu ausgeschrieben. Die Tätigkeit des bisherigen Direktors Michael Eissenhauer läuft zum 31. Januar 2021 aus. Eissenhauer leitete in seiner Funktion als Generaldirektor auch die Gemäldegalerie.
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Das Personalkarussell bei den Staatlichen Museen zu Berlin dreht sich
von chk
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